B 3.12 Sängerbund 1880 Amberg e. V. (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
B 3.12
Stadtarchiv Amberg (Archivtektonik) >> B Abteilung Archivgut nichtstädtischer Herkunft >> B 3 Vereine
1878-2003
Am 27. Januar 1880 zeigte der Sängerbund Amberg dem „sehr verehrlichen Stadtmagistrat“ seine Gründung an, die bereits am eine Woche zuvor erfolgt war. Bei seiner Gründung zählte der „Sängerbund“ 32 Mitglieder, die fast ausschließlich aus Betriebsangehörigen der Königlichen Gewehrfabrik Amberg bestanden. Schon im März 1880 fasste die Generalversammlung den Beschluss, eine „1. Produktion“ zu veranstalten und umgehend eine Fahne zu beschaffen. 1909 trat der „Sängerbund“ wie auch der „Liederkranz“, der „Gesangverein 1860“, die „Liedertafel 1877“ und der Verein „Erheiterung 1886“ der „Amberger Chorvereinigung“ bei. Durch die Gleichschaltung in der NS-Zeit kam es zum Zusammenschluss aller Amberger Gesangsvereine. 1947 erreichte der „Sängerbund“ die Genehmigung der amerikanischen Militärregierung zur Wiedergründung. Ziel des „Sängerbundes“ war von Anfang an neben der Pflege des Gesangs das gesellige Zusammensein seiner Mitglieder und deren Familien.
"Archivierungsgeschichte": Das beim „Sängerbund“ entstandene Schriftgut, das in der Regel in der Verwaltung der jeweiligen Vorstände lag, wurde aufgrund eines Beschlusses seines Vorstandes vom 11. Juni 2002 dem Stadtarchiv Amberg am 18. Dezember 2003 als Dauerleihgabe ausgehändigt. Das Schriftgut bildet hier einen eigenen Bestand mit der Bezeichnung „Sängerbund 1880 Amberg e. V.“ Das Material wurde im Stadtarchiv Amberg geordnet und verzeichnet. Das Repertorium schrieb Frau Christine Widder.
"Archivierungsgeschichte": Das beim „Sängerbund“ entstandene Schriftgut, das in der Regel in der Verwaltung der jeweiligen Vorstände lag, wurde aufgrund eines Beschlusses seines Vorstandes vom 11. Juni 2002 dem Stadtarchiv Amberg am 18. Dezember 2003 als Dauerleihgabe ausgehändigt. Das Schriftgut bildet hier einen eigenen Bestand mit der Bezeichnung „Sängerbund 1880 Amberg e. V.“ Das Material wurde im Stadtarchiv Amberg geordnet und verzeichnet. Das Repertorium schrieb Frau Christine Widder.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.05.2026, 13:19 MESZ