Peter Sattler zu Vorentwiler (=Furatweiler?) bekennt, daß er Dietrich Wagner, Kaplan der St. Veit Kapelle in Ravensburg, auf der Burg einen jährlichen Zins von 18 d aus seinem Gut in Vorentwiler, Erblehen vom Kloster Kreuzlingen, zahlen wird, der dem Kaplan vom geistlichen Gericht in Konstanz zugesprochen worden war.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 2083
B 515 U 2083
Ravensburg St. Veit Kapelle n. 01
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1469 März 3 (fritag nach dem sontag so man in der hailigen kirchen singet Reminiscere)
15,2 x 28,8 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Peter Sattler zu Vorentwiler (=Furatweiler?)
Empfänger: Dietrich Wagner, Kaplan der St. Veit Kapelle in Ravensburg
Siegler: Henni Müller, Ammann in Tettnang
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Empfänger: Dietrich Wagner, Kaplan der St. Veit Kapelle in Ravensburg
Siegler: Henni Müller, Ammann in Tettnang
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Müller, Henni; Ammann
Sattler, Peter
Wagner, Dietrich; Kaplan
Furatweiler : Ettenkirch, Friedrichshafen FN
Furatweiler : Ettenkirch, Friedrichshafen FN; Einwohner
Konstanz KN; Bistum, geistliches Gericht
Kreuzlingen, Kt. Thurgau [CH]; Kloster
Ravensburg RV; Burg
Ravensburg RV; Kapläne
Ravensburg RV; St. Veit, Kapelle
Tettnang FN; Ammann
Vorentwiler = Furatweiler : Ettenkirch, Friedrichshafen FN (?)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:23 MEZ
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