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Kirchen- und Schulsachen, Oberamt Leonberg
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 173 III Kreisregierung Ludwigsburg: Spezialia
Kreisregierung Ludwigsburg: Spezialia >> 15. KIRCHE UND SCHULE >> 15.4 Kirchen- und Schulsachen
(1846) 1887-1923
Enthält: Organisation, Kirchen- und Schulzustnde der Brüdergemeinde Korntal
Darin: Wahl des Amtsnotars Johannes Daur zu Knittlingen zum weltlichen Vorsteher der Gemeinde Korntal am 22./25.05.1846 (Tod des Gründers und Vorstehers der Gemeinde Korntal am 29.01.1846), Qu. 376-383 als Beil. zu Qu. 981 betr. Rücktritt des weltlichen Vorstehers Daur am 30.06.1888 und Wahl eines neuen Vorstehers; Berichte über Visitationen der Gemeinde Korntal in den Jahren 1889 Qu. 1003, 1902 Qu. 1055, 1906 Qu. 1077 und 1916 Qu. 1109; Die Güterkaufsgesellschaft Korntal. Eine 100jährige wirtschaftlich-soziale Einrichtung der Brüdergemeinde Korntal. Zur Jahrhundertfeier dargeboten vom Gemeindevorsteher Daur, 1919, erweiterter Sonderabdruck aus dem "Jahrbuch der Bodenreform", herausgegeben von A. Damaschke, 15. Band, Heft 2
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.