In addition to the technically required cookies, our website also uses cookies for statistical evaluation. You can also use the website without these cookies. By clicking on "I agree" you agree that we may set cookies for analysis purposes. You can see and change your cookie settings here.
NZfM 89 (Nr. 9, 1.3.1893), S. 101f.: „Die zweite Novität dieser Saison war wiederum das Werk eines ausländischen und zwar diesmal eines dänischen Componisten, nämlich AUGUST ENNA’S dreiactige Oper DIE HEXE. [...] Die Oper war gut einstudirt und gut inscenirt, auch mit Ausnahme einer kleinen Nebenrolle gut besetzt. [...] Von einem spontanen Beifallsausbruch, den die Oper zur Folge gehabt hätte, kann nicht berichtet werden. Eine sehr beifällige Aufnahme erfuhr aber besonders der zweite Act. Nach diesem und dem letzten wurde der Componist gerufen.“ [Max Hasse] Weimarische Zeitung Nr. 25, 29. Januar 1893, S. 1: Nach einer Inhaltsangabe und einer musikalischen Höranalyse, die Affinitäten des Werks zu Wagners LOHENGRIN meint festmachen zu können, folgt die Aufführungskritik, der zufolge das Werk mäßigen Anklang fand: „Die Oper war von Herrn Dr. Lassen vortrefflich einstudirt, von Herrn Professor Brandt gut inszenirt und mit Ausnahme einer unbedeutenden Nebenrolle gut besetzt. [...] Die Aufnahme der Oper seitens der Zuhörer war besonders nach dem zweiten Akte eine sehr beifällige, wenngleich von einem etwaigen spontanen Beifallsausdruck nicht berichtet werden kann. Der Komponist wurde mehrfach gerufen.“