Herman von Mengede, seine Ehefrau Aleke und beider Kinder Vrederun und Engeln verkaufen ihren Hof zu Westrich bei Böderke im Kirchspiel Böderke mit allem Zubehör, wie sie ihn von Erzstift Köln zu Lehen haben, an Wilhelm von Medebecke gen. Keyge den älteren, wobei Aleke noch besonders auf alle Leibzuchtsansprüche verzichtet. Albert Smet zu Boderke, Vrederun`s Ehemann, bekennt, dass der Verkauf mit seinem Willen geschehen sei. Herman von Mengede, Bürgermeister und Rat zu Werle und die Zeugen Hennecke Wrede d. Ä., Drost zu Werle, Heydenrich Wulff, Drost zu Mendene und Arndt Lappe zu Köning kündigen ihre Siegel an.
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Herman von Mengede, seine Ehefrau Aleke und beider Kinder Vrederun und Engeln verkaufen ihren Hof zu Westrich bei Böderke im Kirchspiel Böderke mit allem Zubehör, wie sie ihn von Erzstift Köln zu Lehen haben, an Wilhelm von Medebecke gen. Keyge den älteren, wobei Aleke noch besonders auf alle Leibzuchtsansprüche verzichtet. Albert Smet zu Boderke, Vrederun`s Ehemann, bekennt, dass der Verkauf mit seinem Willen geschehen sei. Herman von Mengede, Bürgermeister und Rat zu Werle und die Zeugen Hennecke Wrede d. Ä., Drost zu Werle, Heydenrich Wulff, Drost zu Mendene und Arndt Lappe zu Köning kündigen ihre Siegel an.
v. Papen-Westrich, Bestand St, St 002
v. Papen-Westrich, Bestand St
v. Papen-Westrich, Bestand St >> C - Urkunden
1433 Dez. 17 {(des nesten donnerstags na sente Luciens dage der heyligen junckfrowen)}
Enthält: Vom Notar Christian Wilms beglaubigte Abschrift (18. Jhd.), Pap.; Rückaufschrift: Copia des Kauff-Briffs über das Haus Westrich so gegeben Herman von Mengede dem Wilhelm von Medebach genant Keye; No. 249; Littera A, Numerus 1; fasc. a, No. 21
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ