Wilhelm Essich zu Frankenberg gibt mit Zustimmung seiner Ehefrau Else Fränkin dem Abt Jos [Bentelin] sein Weingartener Lehengut auf, das er bisher in Hubers Weise besessen hat, weil er auf ein anderes Gut "umb miner besser narung willen gestelt" hat.
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 1356
B 515 U 1356
Schlierer Amt fasc. 004 n. 01
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1462 Januar 2 (samstag vor der hailigen dry küng tag)
18,5 x 31,4 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Wilhelm Essich zu Frankenberg
Empfänger: Abt Jos [Bentelin] von Weingarten
Siegler: Ital Humpis, Vogt zu Waldburg, Konrad Mangolt, Ammann daselbst
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S.
Empfänger: Abt Jos [Bentelin] von Weingarten
Siegler: Ital Humpis, Vogt zu Waldburg, Konrad Mangolt, Ammann daselbst
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S.
Bentelin, Jos
Essich, Else
Essich, Wilhelm
Frank, Else
Mangolt, Konrad, Ammann
Weingarten, Jodok Bentelin; Abt
Frankenberg : Waldburg RV
Frankenberg : Waldburg RV; Einwohner
Waldburg RV; Ammann
Waldburg RV; Vogt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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