Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
König Ferdinand [I. von Habsburg] bekundet, dass Johann [II. von
Henneberg], erwählter Abt von Fulda, Erzkanzler der Kaiserin, von
Ferdinands Brud...
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1531-1540
1534 April 1
Ausfertigung, Papier, Papiersiegel auf der Rückseite
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... geben in unnserm kuonigelichen sloss zuo Prag den ersten tag des monats Aprilis anno Domini etcetera im vierunddreissigisten unnserer reiche des romischen im vierten unnd der anndern im achten
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: König Ferdinand [I. von Habsburg] bekundet, dass Johann [II. von Henneberg], erwählter Abt von Fulda, Erzkanzler der Kaiserin, von Ferdinands Bruder [Kaiser Karl V.] für den Empfang der kaiserlichen Regalien und Lehen eine Frist bis zum nächsten Michaelis [1534 September 29] gesetzt wurde. Bisher hat Johann aber keine Zeit gehabt, diese Regalien zu empfangen. Deshalb verlängert Ferdinand die Frist (indullt unnd urlawb) um ein weiteres Jahr, unter der Voraussetzung, dass in dieser Zeit kein Reichstag stattfindet. Findet ein Reichstag statt, muss Johann auf diesem Reichstag die Regalien in Empfang nehmen. Dies alles hat keine Auswirkungen auf die kaiserlichen Rechte. Ausstellungsort: Prag. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Papiersiegel)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Ferdinandus / ad mandatum domini regis proprium / B. ? cancellarius Trid. ? / ? / registrata)
Am unteren Rand des Papierbogens einige nicht lesbare Worte, die zum Teil abgeschnitten sind.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.