König Albrecht I. bestätigt gegenüber Erzbischof Wigbold von Köln die den Stiften St. Andreas und St. Maria ad Gradus zu Köln gewährte Freiheit, dass sie ihre Erträge an Wein und Frucht zu Bacharach, Oberdiebach (Detbach), Manubach und Niederheimbach (Hegenbach) und den Tälern den Rhein abwärts zollfrei transportieren und Freiheit an den Zollstellen zwischen den genannten Orten und Andernach geniessen sollen.
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König Albrecht I. bestätigt gegenüber Erzbischof Wigbold von Köln die den Stiften St. Andreas und St. Maria ad Gradus zu Köln gewährte Freiheit, dass sie ihre Erträge an Wein und Frucht zu Bacharach, Oberdiebach (Detbach), Manubach und Niederheimbach (Hegenbach) und den Tälern den Rhein abwärts zollfrei transportieren und Freiheit an den Zollstellen zwischen den genannten Orten und Andernach geniessen sollen.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 812, 239
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Friedrich I. >> Perpetuum (Kurfürst Friedrichs I. von der Pfalz) >> Urkunden
1299 Oktober 18 (XV kalendas novembris indictione decimatercia)
fol. 225v-226r
Urkunden
Latein
Ausstellungsort: Bingen
Siegler: König Albrecht I.
Überlieferungsart: Vidimus
Siegler: König Albrecht I.
Überlieferungsart: Vidimus
Kopfregest: "Wie konig Albrecht den stiefften zu sant Andree und unser lieben Frauwen ad gradus friheit geben hat von der zolle wegen". Notarielle Abschrift von 13.12.1464 durch den Notar Gobelinus in der Vorhalle der Kirche St. Maria ad Gradus zu Köln in Anwesenheit der Zeugen Herbord von Bocholt (Boicholdia), Diözese zu Münster, und Hermann von Weiler (Wiler), Diözese zu Köln.
Bocholt, Herbord von; Kleriker, erw. 1464
Pistor, Göbel (Gobelinus); öffentlicher Notar, erw. 1464
Weiler, Hermann von; Kleriker, erw. 1464
Andernach MYK
Bacharach MZ
Bingen am Rhein MZ
Manubach MZ
Niederheimbach MZ
Oberdiebach MZ
Rhein (Europa, Fluss)
Viertäler, Viertälergebiet: Bacharach, Steeg, Oberdiebach und Manubach MZ
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:12 MESZ
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