Bundeskanzleidirektion.- Urkunden (Bestand)
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BArch DB 1-U
call number: DB 1-U
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Heiliges Römisches Reich und Deutscher Bund einschließlich Provisorischer Zentralgewalt (1495-1866)
1815-1864
Geschichte des Bestandsbildners: Die Bundeskanzleidirektion wurde nach der Konstituierung der Deutschen Bundesversammlung (Bundestag) am 14.11.1816 als deren zentrale Verwaltungsbehörde errichtet. Sie war bis 1856 in Personalunion mit der Direktion der österreichischen Präsidialgesandtschaftskanzlei verbunden. Während der Aufhebung des Bundestages, nach Errichtung der Provisorischen Zentralgewalt, wurde ihre Registratur vom Reichsministerium des Innern bzw. der Bundeszentralkommission verwaltet.
Der Bundeskanzleidirektion oblag die Protokollführung im Engeren Rat und im Plenum der Bundesversammlung. Ihr unterstanden die Bundeskanzlei, die Bundesregistratur (samt Bundesarchiv) und die Bundeskassenverwaltung.
Erschließungszustand: Verzeichnung in BASYS-S
Zitierweise: BArch DB 1-U/...
Der Bundeskanzleidirektion oblag die Protokollführung im Engeren Rat und im Plenum der Bundesversammlung. Ihr unterstanden die Bundeskanzlei, die Bundesregistratur (samt Bundesarchiv) und die Bundeskassenverwaltung.
Erschließungszustand: Verzeichnung in BASYS-S
Zitierweise: BArch DB 1-U/...
Bundeskanzleidirektion, 1816-1866
770 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ