Franz Adam Schäffner, Hofrat des Bischofs von Würzburg, bekennt, dass ihm die Deutschordenskommende in Würzburg mit Genehmigung des Landkomturs der Ballei Franken 1,5 Morgen Weinberg in der Gemarkung Randersacker zu Erbrecht verliehen hat. Er verpflichtet sich, der Kommende davon jedes Jahr am 11. November ("auf Martini") 3 Pfund und 13 Pfennige für Grundzins und 1,5 Fastnachtshühner zu entrichten. Außerdem erkennt er die Lehenherrschaft der Kommende über den Weinberg und ihr Anrecht auf den üblichen Handlohn an. Die Kommende ihrerseits verzichtet auf alle Zinsrückstände von dem Weinberg. Aussteller: Franz Adam Schäffner. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg
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Franz Adam Schäffner, Hofrat des Bischofs von Würzburg, bekennt, dass ihm die Deutschordenskommende in Würzburg mit Genehmigung des Landkomturs der Ballei Franken 1,5 Morgen Weinberg in der Gemarkung Randersacker zu Erbrecht verliehen hat. Er verpflichtet sich, der Kommende davon jedes Jahr am 11. November ("auf Martini") 3 Pfund und 13 Pfennige für Grundzins und 1,5 Fastnachtshühner zu entrichten. Außerdem erkennt er die Lehenherrschaft der Kommende über den Weinberg und ihr Anrecht auf den üblichen Handlohn an. Die Kommende ihrerseits verzichtet auf alle Zinsrückstände von dem Weinberg. Aussteller: Franz Adam Schäffner. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden 1755 Oktober 29
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 110 / 114a
Deutscher Orden, Kommende Würzburg Urkunden 1755 Oktober 29
Registratursignatur/AZ: CC (18. Jh.)
Zusatzklassifikation: 130
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1755 Oktober 29, Würzburg
Papier
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Franz Adam Schäffner; aufgedrücktes rotes Lacksiegel, unbesch.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 102
Vermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Typ: 1755 Oktober 29
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Pap.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 102
Vermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Typ: 1755 Oktober 29
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Pap.
Stang, Peter Josef, Randersacker
Pfitzner, Karl Josef, Randersacker
Wachter, N.
Schäffner, Franz Adam, Würzburg, Hofrat, Bischof
Würzburg, Deutschordenskommende
Würzburg, Bischof, Hofrat
Randersacker (Lkr. Würzburg), Flurnamen
Randersacker (Lkr. Würzburg), Weinberg
Randersacker (Lkr. Würzburg), Beständner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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