Landtag billigt Grundzüge des Rahmenplans zur Umgestaltung der Volks-, Mittel- und Oberschulen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D591007/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1959 >> Juli
18. Juli 1959
(O-Ton) Walter Krause, MdL, SPD, Mannheim: Ausbau und Verbesserung des Schulwesens / Das Gutachten des deutschen Ausschusses für Erziehungs- und Bildungswesen bietet eine Gesamtkonzeption / Der vorliegende Rahmenplan ist das Kernstück seiner Arbeit / Bildungsstand der Volksschüler erhöhen und weiten / Bessere Auslese der Fördernswerten / Förderung durch richtige Übergänge in weiterführende Schulen sichern / Pädagogische Leistung verbessern / Einrichtung und Gestaltung der Förderstufe / (4'45)
(O-Ton) Gerhard Storz, Dr., Kultusminister von Baden-Württemberg: Die Landesregierung stimmt den Vorschlägen des Rahmenplans bezüglich des Volks- und Mittelschulwesens zu / Die vorgeschlagene Umwandlung des Gymnasialwesens bedarf der Prüfung und Erörterung / Erste Maßnahmen müssen dem Ausbau insbesondere der Verlängerung der Volksschule gelten / Ein örtlich begrenzter Versuch mit der Förderstufe wird erwogen / (1'29)
(O-Ton) Ludwig Heieck, Dr., MdL, CDU, Göppingen: Die CDU stimmt dem Rahmenplan im Großen und Ganzen zu, hält ihn aber für kein Dogma / Problem Förderstufe / Vergleich mit dem "differenzierenden Mittelbau" in Niedersachsen / Eingriff in die Elternhäuser / Die Bildung der Kinder von heute ist das Schicksal von morgen / (3'57)
(O-Ton) Walter Erbe, Prof. Dr., MdL, FDP/DVP, Tübingen: Das Schulwesen muss auf die gesellschaftlichen Umwälzungen der letzten 50 Jahre eingestellt werden / Ortega y Gasset: Die Bildungsauffassung von heute hat weder das Menschen- noch das Weltbild unserer Zeit / Die Kultusverwaltungen waren durch regionale Aufgaben gehindert, sich überregionalen Forderungen des Schulwesens zu widmen / Das größte Risiko ist das Festhalten an unzulänglichen Praktiken / Lob für Verzicht auf grundstürzende Reformen / (3'47)
(O-Ton) Gotthilf Schenkel, D., MdL, SPD, Esslingen: Der Rahmenplan als Kompromiss / Der Kompromiss ist die notwendige Form in allem demokratischen Handeln / Viele tüchtige Menschen sind auf einem anderen als dem genormten Weg herangereift / (2'10)
(O-Ton) Robert Herzog, MdL, GB/BHE, Reutlingen: Beste Waffe im Kampf zwischen Ost und West ist eine gute Schulausbildung / Notwendig sind: Gute Lehrer, ausreichend Schulen, kleinere Klassen, eine gut ausgebaute Mittelschule, bessere Auslese, elastischere Übergänge zwischen den einzelnen Schulstufen / (3'11)
(O-Ton) Johann Peter Brandenburg, Dr., MdL, FDP/DVP, Pforzheim: Auswirkungen des Rahmenplans auf den kommunalen Schulhausbau / Schulbau liefert Impulse für den Unterricht / (1'29)
(O-Ton) Gerhard Storz, Dr., Kultusminister von Baden-Württemberg: Die Landesregierung stimmt den Vorschlägen des Rahmenplans bezüglich des Volks- und Mittelschulwesens zu / Die vorgeschlagene Umwandlung des Gymnasialwesens bedarf der Prüfung und Erörterung / Erste Maßnahmen müssen dem Ausbau insbesondere der Verlängerung der Volksschule gelten / Ein örtlich begrenzter Versuch mit der Förderstufe wird erwogen / (1'29)
(O-Ton) Ludwig Heieck, Dr., MdL, CDU, Göppingen: Die CDU stimmt dem Rahmenplan im Großen und Ganzen zu, hält ihn aber für kein Dogma / Problem Förderstufe / Vergleich mit dem "differenzierenden Mittelbau" in Niedersachsen / Eingriff in die Elternhäuser / Die Bildung der Kinder von heute ist das Schicksal von morgen / (3'57)
(O-Ton) Walter Erbe, Prof. Dr., MdL, FDP/DVP, Tübingen: Das Schulwesen muss auf die gesellschaftlichen Umwälzungen der letzten 50 Jahre eingestellt werden / Ortega y Gasset: Die Bildungsauffassung von heute hat weder das Menschen- noch das Weltbild unserer Zeit / Die Kultusverwaltungen waren durch regionale Aufgaben gehindert, sich überregionalen Forderungen des Schulwesens zu widmen / Das größte Risiko ist das Festhalten an unzulänglichen Praktiken / Lob für Verzicht auf grundstürzende Reformen / (3'47)
(O-Ton) Gotthilf Schenkel, D., MdL, SPD, Esslingen: Der Rahmenplan als Kompromiss / Der Kompromiss ist die notwendige Form in allem demokratischen Handeln / Viele tüchtige Menschen sind auf einem anderen als dem genormten Weg herangereift / (2'10)
(O-Ton) Robert Herzog, MdL, GB/BHE, Reutlingen: Beste Waffe im Kampf zwischen Ost und West ist eine gute Schulausbildung / Notwendig sind: Gute Lehrer, ausreichend Schulen, kleinere Klassen, eine gut ausgebaute Mittelschule, bessere Auslese, elastischere Übergänge zwischen den einzelnen Schulstufen / (3'11)
(O-Ton) Johann Peter Brandenburg, Dr., MdL, FDP/DVP, Pforzheim: Auswirkungen des Rahmenplans auf den kommunalen Schulhausbau / Schulbau liefert Impulse für den Unterricht / (1'29)
0:24:13; 0'24
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Herzog, Robert
Baden-Württemberg; Kultusministerium
Baden-Württemberg; Landtag
Niedersachsen
Demokratie
Förderung
Fünfziger Jahre
Pädagogik
Reform
Schule: Förderstufe
Schule: Gymnasium
Schule: Mittelschule
Schule: Volksschule
Sechziger Jahre
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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