Ehegerichtsprozess in Sachen Georg Körner, Metzgergeselle von Röttingen, als Kläger contra Margaretha Uttinger, Stieftochter des Franz Ludwig Graff, Krämers zu Marktbreit, als Beklagte, ein strittiges Ehegelöbnis betreffend
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Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv 399/5
Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv
Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv >> Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv (Rep. 321.6) >> VI. Religions-, Pfarr-, Kirchen- Schul- und Ehesachen (Rechnungsabhör unter VIII) >> 6.106.-108. Ehegerichtsfälle aus Marktbreit
1648
NB: Würzburg hat zwar diesen Handel ans Würzburger Konsistorium ziehen wollen und die Beklagte dahin zitiert, man hat aber derselben die Erscheinung verboten und die Sache bei der Schwarzenberger Kanzlei entschieden
Seinsheimer Archiv
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: Seinsh. Arch. VI.107.6
Körner, Georg
Utting, Margaretha
Graff, Franz Ludwig
Marktbreit (Lkr. Kitzingen)
Würzburg, Hochstift
Würzburg, Konsistorium
Schwarzenberg (Gde. Scheinfeld, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim), Kanzlei
Röttingen (Lkr. Würzburg)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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- VI. Religions-, Pfarr-, Kirchen- Schul- und Ehesachen (Rechnungsabhör unter VIII) (Gliederung)
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