Vergleichs-Rezess zwischen Herzog Karl Eugen und der Landschaft, die Abstellung der Militär- und Forstbeschwerden und Einverleibung der Kammerschreibereiorte Brenz, Gochsheim, Höfen und Hahnweiler, desgeichen die Überlassung der Akzise zu Kaltenwesten (Neckarwestheim), Ottmarsheim, auf dem Pfahl- und Itzinger Hoff, auch dem Sulzer Bierhaus zu Marschalkenzimmern, gegen einen Geldvorschuss von 50 fl. betr. Anfang: "Von Gottes Gnaden, Wir Carl, Herzog zu Württemberg und Töck, Graff zu Mömpelgardt, Herr zu Heidenheim und Justingen, Ritter des goldenen Vliesses und des Löbl. Schwäbischen Creyses General Feld Marchall, thun kund und zu wissen Männiglich für Uns, auch unsere Erben und Nachkommen an der Regierung des Herzogthums Württemberg, Demnach Wir zu Bestreitung gewisser höchstpressanter Ausgaben bey Unserer Fürstln. Cammerschreiberey..." Schluss: "So geschehen Ludwigsburg den zwey und zwanzigsten Septembris Anno Ein Tausend, sieben hundert und drey und fünfzig."
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Vergleichs-Rezess zwischen Herzog Karl Eugen und der Landschaft, die Abstellung der Militär- und Forstbeschwerden und Einverleibung der Kammerschreibereiorte Brenz, Gochsheim, Höfen und Hahnweiler, desgeichen die Überlassung der Akzise zu Kaltenwesten (Neckarwestheim), Ottmarsheim, auf dem Pfahl- und Itzinger Hoff, auch dem Sulzer Bierhaus zu Marschalkenzimmern, gegen einen Geldvorschuss von 50 fl. betr. Anfang: "Von Gottes Gnaden, Wir Carl, Herzog zu Württemberg und Töck, Graff zu Mömpelgardt, Herr zu Heidenheim und Justingen, Ritter des goldenen Vliesses und des Löbl. Schwäbischen Creyses General Feld Marchall, thun kund und zu wissen Männiglich für Uns, auch unsere Erben und Nachkommen an der Regierung des Herzogthums Württemberg, Demnach Wir zu Bestreitung gewisser höchstpressanter Ausgaben bey Unserer Fürstln. Cammerschreiberey..." Schluss: "So geschehen Ludwigsburg den zwey und zwanzigsten Septembris Anno Ein Tausend, sieben hundert und drey und fünfzig."
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {L 1 U 274}
Fasc. 1 arch. act. subm. 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, L 1 Hauptdokumente
Hauptdokumente >> Urkunden
1753 September 22
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Ludwigsburg
Siegler: Herzog und Landschaft
Siegelbeschreibung: 2 Siegel
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift des Herzogs - vt. Andler
Siegler: Herzog und Landschaft
Siegelbeschreibung: 2 Siegel
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift des Herzogs - vt. Andler
Holder, Christoph Gottfried; Notar
Brenz : Sontheim an der Brenz HDH
Gochsheim : Kraichtal KA
Hahnweiler BIR
Höfen : Winnenden WN
Itzinger Hof, abgeg. bei Neckarwestheim HN
Kaltenwesten = Neckarwestheim HN
Ludwigsburg LB
Marschalkenzimmern : Dornhan RW; Sulzer Bierhaus
Ottmarsheim : Besigheim LB
Pfahlhof : Neckarwestheim HN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ