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Abbildung des „Assistenten“ (Apparatur zur Behandlung von sexueller Impotenz)
Schwarz-Weiß-Fotografie einer Apparatur, die aus zwei durchsichtigen Röhrenformen und einer Pumpvorrichtung an einem Schlauch besteht. Die beiden Röhrenformen sind nebeneinander positioniert, die Pumpvorrichtung ist über einen Schlauch an einer der Gefäße befestigt. Die beiden Röhrenformen sind vermutlich aus Glas, oben befindet sich eine aufgesetzte Spitze, an der, wie an der links aufgestellten Apparatur sichtbar, der Schlauch mit der Handpumpe – einem runden Blasebalg – befestigt werden kann. Die Formen sind hohl, unten sind sie offen. Sie wurden vor einem neutralen Hintergrund auf der Seite der Öffnung aufgestellt und frontal fotografiert. Der Blasebalg wurde zwischen die beiden Glaszylinder gelegt.
Kontext:
Bei der Apparatur handelt es sich laut Begleittext um ein Gerät zur „Erektionsgymnastik“ für den Penis und zur „Saugmassage“ (vgl. Hirschfeld, Magnus und Linsert, Richard (1930): Liebesmittel. Eine Darstellung der geschlechtlichen Reizmittel (Aphrodisiaca), Man Verlag, S. 292). Zur Anwendung heißt es: „Die Behandlung darf nie Schmerz verursachen und nicht übertrieben werden. Behandlung 1–2 mal täglich zu jeder Zeit. Dauer der ganzen Behandlung 5 Minuten. Die Erektionsgymnastik ist in dieser Zeit 5–8 mal, die Saugmassage 5–6 mal zu wiederholen.“ (Siehe ebd., S. 293)
Bildunterschrift in Hirschfeld/Linsert: Liebesmittel: „Assistent“. „Ein Apparat zur Heilung der sexuellen Impotenz“.
(Aus den Sammlungen des Instituts für Sexualwissenschaft, Berlin.)
Hirschfeld, Magnus; Linsert, Richard, 1930: Liebesmittel. Eine Darstellung der geschlechtlichen Reizmittel (Aphrodisiaca), Belin, Seite 292f.
Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, Berlin
FSIFS-034_a
Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes des Landes Berlin
Fotografische Sammlung des ehemaligen Instituts für Sexualwissenschaft