C-Arm Weg, Urk. 49
C-Arm Weg Armenhaus Wegesende
Armenhaus Wegesende >> 1. Urkunden >> 1401-1500
19. April 1477
Enthält: Vor Hinrich Cleyhorst, +Bernz Sohn, Richter des Bischofs Hinrich van Swartzborch, verkaufen Hinrich Wynter de becker und seine Frau Hille Herman Brockman und Herman Marienname, Verwahrer der Armen in der Wegesende, für 18 Mark eine auf Michaelis und Ostern fällige Rente von 1 Mark aus ihrem Haus auf der Lylienbecke im Kirchspiel Martini "an dem orde van der steghe" zwischen Häusern Hinrich Zelenmeckers und der olden Dichtelingeschen sowie aus den dazugehörigen Gademen "in der steghe". Bürgen: Johan Ylies de Zelenmecker und ihr Schwiegersohn Detmar Stael de becker, Bürger zu Münster. Haus und Gademe sind mit Renten von 6 Gulden bzw. 3 Mark belastet. Der Richter siegelt. Zeugen: Johan Starke und Hinrich Villevogel, Bürger zu Münster.
Siegel des Richters fehlt.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:33 MEZ
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