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Prüfung und Bekämpfung des Geheimmittelunwesens außerhalb der Apotheken sowie der Bekanntmachung von Geheimmitteln. Bekämpfung der Kurpfuscherei, Bd. 4
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Prüfung und Bekämpfung des Geheimmittelunwesens außerhalb der Apotheken sowie der Bekanntmachung von Geheimmitteln. Bekämpfung der Kurpfuscherei, Bd. 4
Kultusministerium >> 14 Ältere Medizinalregistratur >> 14.15 Medizinische und chirurgische Vergehen. Wunderheilung, Scharlatanerie und Kurpfuscherei (1809-1905)
Okt. 1896 - Sep. 1899
Enthält u. a.:
- Ablehnung der Prüfung eines Mittels zur Beseitigung von Klumpfüßen des Heinrich Berger aus Forst/Lausitz, Okt. 1896
- Ablehnung der Prüfung der Heilmethoden des J. A. Heckenbach, Chicago/Jllinois und aus Brohl am Rhein, Okt. 1896
- Otterbein Dr., praktischer Arzt in Berlin, leitender Arzt des Kurbades Landhaus in Erbswalde, Falsche Naturgesetze. In: Centralblatt für das Kneipp'sche Heilverfahren, 3 Nr. 12/13 (1896)
- Verkauf und Verbreitung eines Mittels des Schafmeisters Vogt aus Zieserwitz, Reg.-Bez. Breslau, bzw. Pirschen gegen den Biss tollwütiger Hunde, Nov. 1896/Feb. 1897
- Ablehnung der Prüfung eines Mittels gegen Hautkrankheiten des V. Muskake aus Sablon bei Metz, Jan. 1897
- Prüfung des von Romanus Bossard aus Chemnitz vorgelegten"Bossard's Kindertröster"zur Hilfe beim Zahnen der Kinder, dabei Zeichnung, Dez. 1896/Jan.1897
- Ablehnung der Prüfung eines Creolin-Präparats des Lehrers Klegin aus Klein-Christenberg, Reg.-Bez. Stettin, Jan. 1897
- Presseberichterstattung über den Kurpfuscher Gastwirt Petzold aus Klein-Gera, Jan. 1897
- Ablehnung der Prüfung eines Heilmittels gegen Lungenschwindsucht und innere Verletzungen des Julius Carl Schüler aus Nordhausen, Feb. 1897
- Gutachten über die Thymianaufgussbehandlung bei Viehseuchen des Ritters Morandi, Doktor in Mailand (Privatdrucke)
- Ablehnung der Prüfung eines Heilmittels gegen Rheumatismus des Johann Jakob Jürgensen aus Flensburg, Feb. 1897
- Ablehnung der Prüfung eines allgemeinen Heilmittels der Mathilde Schmidt, geb. Patzer aus Berlin, März 1897
- Anpreisung des Heil- und Vorbeugemittels des Mathias Welbers aus Angeldorf bei Elsdorf, Kreis Bergheim/Rheinland. März 1897
- Einsendung einer Schrift zur Ozon-Therapie des Chemikers Dr. A. Spranger aus Berlin und Prüfung durch die Medizinaldeputation, Jan.-Mai 1897
- Ablehnung der Abgabe von Naturheilmitteln durch den Butterhändler Schmidt aus Wilhelmshaven, Apr. 1897
- Verhandlungen des Abgeordnetenhauses über die Auswirkungen der Schalatanerie, 7. Mai 1897
- Kompetenzen des Kaiserlichen Gesundheitsamts bei der Durchführung des Ankündigungsverbots für Heilmittel, Juni 1897
- Klärung der Persönlichkeit des Dr. med. Prager aus Elberfeld, Mai/Juni 1897
- Erlassung einer Geldstrafe gegen den Handelsmann Friedrich Gregorus aus Schraplau wegen des unerlaubten Verkaufs von Salben, 1897
- Mittel gegen Fäulnis bei an Cholera, Gelbfieber oder Thyphus etc. Verstorbener des August Busch aus Marion/Ohio, Sep. 1897
- W. Hanauer, Frankfurt am Main, Standesangelegenheiten. Zur Curpfuschereifrage. In: Deutsche Medizinische Wochenschrift 46 vom 11. Nov. 1897 und weitere Presseberichterstattung
- Aufruf zu Oberst Spohr's 70tem Geburtstag (Privatdruck) [Oberst Peter Spohr (27. Feb. 1828 - 10. Feb. 1921), sogen."Blücher der Naturheilkunde"und Begründer der Naturheilkunde in der Veterinärmedizin], 1898
- Erörterung des Begriffs Geheimmittel u. a. im Abgeordnetenhaus, Presseberichterstattung, 1898
- Aufhebung der Polizeiverordnung vom 19. Sep. 1895 über das Verbot der Ankündigung von Geheimmitteln und Wiedereinführung der alten Polizeiverordnung vom 10. Dez. 1889 betreffend Ankündigung von Reklamemitteln durch den Oberpräsidenten in Stettin, dabei verschiedene Gerichtsurteile, Erörterung der Gültigkeit, 1898
- Ablehnung der Prüfung eines Heilmittels gegen Haarausfall des F. B. Massen aus Viersen, März 1898
- Prüfung der Wirksamkeit und Analysen der verschiedenen Glünicke'schen Pflanzensäfte [Martin Glünicke, Berlin]: Innerlich I-V, Darmeingießung I-II, Kopfwasser, Blasenausspülung, Augenwasser, Gurgeln I-II, Kindersaft, Äußerlich, Einspritzung, durch den Gerichtsphysiker Dr. med. Robert Stroemer, Berlin, Jan.-März 1898
- Änderungen von Formulierungen in der Polizeiverordnung der Regierung in Liegnitz, Mai 1898
- Kurpfuscherei durch den Heilkundigen August Bohl im Regierungsbezirk Liegnitz, Juni 1898
- Kurpfuscherei durch den Jakoby, genannt Kaufmann, Stenograph, Schriftsteller, Naturgelehrter, in Berlin und das Geheimmittel Cornesin, Aug. 1898
- Ablehnung der Verwertung einer Erfindung gegen Darmverschlappung des Anton Görgen aus Merl, Kreis Zell an der Mosel, Aug./Sep. 1898
- Presseberichterstattung des Medizinalassessors Dr. Springfeld zur Überwachung der Kurpfuscher in Berlin, Aug. 1898
- Freigabe des Verkaufs von Borosal als Heilmittel, Sep. 1898
- Ablehnung der Prüfung eines Mittels gegen Zahnschmerzen des Heinrich Albers aus Frankenbostel bei Zeven, Reg.-Bez. Stade, Okt./Nov. 1898
- Stand im Verfahren gegen den Kurpfuscher Glünicke und Genossen, Dez. 1898
- Naturheilerei durch den evangelischen Pfarrer Emanuel Felke (7. Feb. 1856 - 16. Aug. 1926) aus Repelen bei Moers, Presseberichterstattung, Nov. 1898
- Ablehnung der Prüfung eines Mittels gegen Pest, Malaria, Thyphus, Cholera etc. der Ida Friedrich aus Berlin, Dez. 1898
- Prüfung der Anwendung von Ozon als Heilmittel nach Maßgabe des Dr. Arthur Spranger aus Faubourg St. Denis, Nov. 1898, dabei: Dr. Arthur Spranger, Thérapeuthique de"L'Ozone", Paris 1898 (Privatdruck)
- Dr. Kronecker, Die Geheimmittelfrage. In: Deutsche Juristen-Zeitung 3 Nr. 15 vom 15. Juli 1898
- Dr. C. Rudolf von Schoeler, Sao Paulo, Brasilien,"Die Zehn Gebote der Therapie"(handschriftlich). Wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Hygiene, Dez. 1898
- Ablehnung der Prüfung eines Heilmittels gegen Asthma und Bronchitis des W. Lowry aus Wandsworth, England, Dez. 1898/Jan. 1899
- Beschwerde der Firma Wasmuth und Co. in Hamburg gegen ein Gutachten der technischen Kommission für pharmazeutische Angelegenheiten über das Hamburger Pechpflaster, Nov. 1898/Feb. 1899
- Ablehnung der Prüfung eines Heilmittels gegen Asthma und andere Krankheiten des Isidore Baune aus Jamioulx, Belgien, Jan. 1899
- Ablehnung der Prüfung eines Heilmittels gegen Tollwut des J. van Houten aus Baarlo-Venlo, Holland, März 1899
- Umfassende Untersuchung der Naturheilverfahren (u. a. Barfußgehen, nasse Lehmumschläge, [Kuhne'sche und Just'sche] Bäder [Reibe-Sitz-Bäder nach Louis Kuhne; Bäder nach Adolf Just]) durch den evangelischen Pfarrer (sogen."Lehmpastor") Emanuel Felke aus Repelen bei Moers durch den Regierungspräsidenten in Düsseldorf und möglichst baldige Versetzung des Volksschullehrers Andres Müller aus Homberg wegen z. T. sittlich bedenklicher, vor allem aber zu engagierter Veröffentlichungstätigkeit über diese Heilmethoden und Vernachlässigung seiner Dienstpflichten, dabei u. a. Presseberichterstattung, Ermittlungen des Konsistoriums der Rheinprovinz in Koblenz, Proteste der evangelischen Ärzteschaft gegen Felkes Machenschaften, Nov. 1898-Sep. 1899
- Sammelforschung der preußischen Ärztekammern über die Gemeingefährlichkeit der Curpfuscherei. In: Deutsche Medizinische Wochenschrift 10 vom 9. März 1899 (Privatdruck)
- Über die Kurpfuscherei in Preußen. Vortrag von Dr. med. Breier gehalten am 27. Feb. 1899 im Gewerbeverein in Erfurt, (Privatdruck)
- Umfassende Untersuchung der Beschwerde des Armenarztes Dr. Georg Joachim, Skalitzerstraße 57, über die vermeintlich geisteskranke Kurpfuscherin (Masseuse) Witwe Anna Ketscher, geb. David, geboren am 16. Sep. 1861, wohnhaft Köpenikerstraße 190. Untersuchung des Polizeipräsidenten in Berlin, Physikatsgutachten vom März 1898, Beziehung zur Schwester und den Eheleuten Pauls in Woltersdorf vormals in Friedrichsberg bei Berlin, 1899 Jan./März 1899
- Gerichtliches Verfahren gegen das Glünicke'sche Heilgeschäft. Obergutachten des Medizinalkollegiums, März 1899
- Geheimmittelunwesen im Regierungsbezirk Schleswig, April 1899
- Verbot des Verkaufs eines medizinischen Hausmittels durch Immanuel Bahr aus Breslau, Aug. 1899.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.