Christoph Bernhard Schlüter an Johann Wilhelm Joseph Braun und Gustav Eschmann. 8 Briefe an Joseph Braun. 1 Brief an Gustav Eschmann
Vollständigen Titel anzeigen
1063 Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis, 1063/101
1063 Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis
Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis >> 02. Briefe >> 02.03 Briefe anderer
1855, 1876
Enthält: an Joseph Braun: - Münster, 22. Januar 1855 (übersendet Braun die an Schlüter adressierten Briefe der Droste für dessen geplante Herausgabe der Nachlassgedichte und einer Biographie der Dichterin); - Münster, 1. Februar 1855 (eine zweite Sendung von Droste-Briefen an Schlüter; über Angelus Silesius, das von Schlüter angeregte Droste-Gedicht "Nach dem Angelus Silesius"); - Münster, 10. Februar 1855 (Übersendung weiterer Droste-Briefe; über die Persönlichkeit der Droste und ihr Poesieverständnis); - Münster, 20. Februar 1855 (Sendung weiterer Droste-Briefe an Schlüter; zu Junkmann und seinen Aussichten auf eine Professur in Breslau); - Münster, 25. Februar 1855 (Erinnerungen an die Besuche der Droste bei Freunden und Verwandten in Münster; über ihre Lebensweise und äußere Erscheinung); - Münster, 19. März 1855 (weiter über die Lebensart der Droste, ihre enge Beziehung zu ihrer alten Amme Maria Catharina Plettendorf, Lied-Kompositionen der Droste [von Schlüter 1877 herausgegeben]; über literarische Bekanntschaften der Droste vermittelt über den Schwager Joseph von Laßberg); - Münster, 8. April 1855 (weitere Erinnerungen an die Droste, ihre Wertschätzung durch Schlüter; über die Entstehung der ersten Gedichte "Das geistliche Jahr"; über die Droste-Liedkompositionen und andere Nachlassmanuskripte im Besitz des Bruders, Werner von Droste-Hülshoff); - Münster, 30. Mai 1855 (letzte Sendung von Droste-Briefen an Schlüter; zu Droste-Briefen an Wilhelm Junkmann; über Angelus Silesius und Jacob Böhme); an Gustav Eschmann: - Münster, 20. Dezember 1876 (zu Anzeigen und Aufnahme von Schlüters Anfang Oktober 1876 erschienener Droste-Briefedition [Münster: Adolph Russell's Verlag, 1877]; zu den Droste-Liedern "Gott grüß' mir die im grünen Rock" und "Ich habe g'meint, ich sey am Besten dran" [von Schlüter ebenfalls 1877 herausgegeben])
Archivale
Wasserzeichen: nein
Johann Wilhelm Joseph Braun (1801-1863), Professor der Theologischen Fakultät in Bonn; nähere Bekanntschaft mit der Droste durch seine Freundschaft mit deren Vetter, Clemens August von Droste-Hülshoff. Nach dem Tod der Droste übernahm Braun gemeinsam mit Junkmann und Schlüter die Herausgabe des zweiten Teils des "Geistlichen Jahres" und war beteiligt an Verhandlungen für eine geplante Gesamtausgabe, von deren Mitarbeit er jedoch zurücktrat. Ebenso scheiterten seine Pläne einer Droste-Biographie, zu der er sich noch 1855 von Schlüter Droste-Korrespondenzen erbat.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:27 MEZ