Urfehde
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A 2 e (Urfehden u.a.) Nr. A 2 e (Urfehden u.a.) Nr. 7419
A 2 e (Urfehden u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 19, 21-22, 26)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 19, 21-22, 26) >> Bd. 21 Urgichten
(15)31 September 11
Regest: Magdalena Bregentzer hat ihren ehelichen Hauswirt Hans Brendlin beschuldigt, dass er ihr 5 Kinder im Mutterleib abgetrieben habe. Wie sich nach eigentlicher Erfahrung (= genauer Erforschung) erfand, hat sie ihm Unrecht getan. Sie ist verhaftet und ihr das Gebiet der Stadt bei ihrem Eid verboten worden. Trotzdem ist sie wiederholt ohne Erlaubnis der Herren hier betreten worden. So hat der Rat erkannt, dass sie 1/2 Stunde in das Halseisen am Pranger gestellt, dann dem Züchtiger überantwortet, von ihm gebunden, zur Stadt hinaus bis vor die Brücke vor dem Metmanns-Tor gestrichen (= geschlagen) und ihr in den Eid gegeben werde, strackes Gangs (= geraden Wegs) über den Rhein oder die Donau zu gehen und nicht mehr herüber zu kommen bis zu der Herren von Reutlingen Erlaubnis.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite teils schwer leserliche teils unverständliche Notizen, die mit dem Text der Vorderseite nichts zu tun haben.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite teils schwer leserliche teils unverständliche Notizen, die mit dem Text der Vorderseite nichts zu tun haben.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Genetisches Stadium: Or.
Verweis: vgl. dazu den Eintrag vom 19. Juli 1531 im "Blutbuch" S. 13 a, der aber nicht ganz den gleichen Inhalt hat. Auch heisst dort die Frau mit Vornamen Anna
Verweis: vgl. dazu den Eintrag vom 19. Juli 1531 im "Blutbuch" S. 13 a, der aber nicht ganz den gleichen Inhalt hat. Auch heisst dort die Frau mit Vornamen Anna
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ