Testament der Katharina Joens zu Neuss, in welchem dieselbe den Töchtern des verstorbenen Evert Vlaesch zu Gnadenthal eine silberne Schale, dem Kloster Gnadenthal aber 3 ½ Malter Roggen aus Gütern im Kirchspiel Nievenheim vermacht. Vermächtnisse an Minderbrüder, Alexianer, Philipp zu Schop, Heinrich und Konrad Standert, Kloster St. Nikolaus Sebastianiter, Kelart-Konvent, Christian Riepgens zum Schwan, Grincke (?) Schirmers, Grietchen Vlass, Wilhelm Hamer, Dietrich von Orsoy, Priester, Reinhard, Pastor zu Friemersdorf, Gobel Brewer, Heinken Joen, Irmcken Reipgens, Ännchen Wetzels, Metzgen Blare, Katharina Schlichter, Adlheid Schoman, Oberkloster, Johann, Pastor zu Grimlinghausen, Heinrich, Pastor an St. Quirin, Adelheid von Kempen, Messestiftung mit 10 Mark aus dem Bockholzhof in St. Quirin, Wilhelm Reipgen, Sohn des Bürgermeisters. Zeugen: Pastor zu Grimlinghausen, Heinrich von Bruggen, Küster an St. Quirin. Notar: Franciscus Francisci de Herckenraide. D. 1473, 1. Mai.
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Testament der Katharina Joens zu Neuss, in welchem dieselbe den Töchtern des verstorbenen Evert Vlaesch zu Gnadenthal eine silberne Schale, dem Kloster Gnadenthal aber 3 ½ Malter Roggen aus Gütern im Kirchspiel Nievenheim vermacht. Vermächtnisse an Minderbrüder, Alexianer, Philipp zu Schop, Heinrich und Konrad Standert, Kloster St. Nikolaus Sebastianiter, Kelart-Konvent, Christian Riepgens zum Schwan, Grincke (?) Schirmers, Grietchen Vlass, Wilhelm Hamer, Dietrich von Orsoy, Priester, Reinhard, Pastor zu Friemersdorf, Gobel Brewer, Heinken Joen, Irmcken Reipgens, Ännchen Wetzels, Metzgen Blare, Katharina Schlichter, Adlheid Schoman, Oberkloster, Johann, Pastor zu Grimlinghausen, Heinrich, Pastor an St. Quirin, Adelheid von Kempen, Messestiftung mit 10 Mark aus dem Bockholzhof in St. Quirin, Wilhelm Reipgen, Sohn des Bürgermeisters. Zeugen: Pastor zu Grimlinghausen, Heinrich von Bruggen, Küster an St. Quirin. Notar: Franciscus Francisci de Herckenraide. D. 1473, 1. Mai.
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AA 0442 Neuss, Gnadenthal, Rep. u. Hs.
Neuss, Gnadenthal, Rep. u. Hs. >> 1. Repertorien und Handschriften >> Kartular des 17. und 18. Jahrhunderts von 369 beschriebenen Folioseiten auf Papier. Voran ein alphabetischer Index, dann Beschreibung der Güter des Klosters mit einigen Urkunden des 18. Jahrhunderts. Seite 121 beginnt ein älteres Kartular mit 61 Urkunden, die bis 1241 zurückreichen. Auf den folgenden Blättern ist hin und wieder ein Pachtbrief eingeschrieben.
1473 Mai 1
Urkunde
Ausstellort: Neuss
fol. 137
Kartular des 17. und 18. Jahrhunderts von 369 beschriebenen Folioseiten auf Papier. Voran ein alphabetischer Index, dann Beschreibung der Güter des Klosters mit einigen Urkunden des 18. Jahrhunderts. Seite 121 beginnt ein älteres Kartular mit 61 Urkunden, die bis 1241 zurückreichen. Auf den folgenden Blättern ist hin und wieder ein Pachtbrief eingeschrieben.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:27 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.4. M - N (Tektonik)
- 1.2.4.23. Neuss (Tektonik)
- 1.2.4.23.2. Gnadental (Tektonik)
- Neuss, Gnadental, Rep. u. Hs. AA 0442 (Bestand)
- 1. Repertorien und Handschriften (Gliederung)
- Kartular des 17. und 18. Jahrhunderts von 369 beschriebenen Folioseiten auf Papier. Voran ein alphabetischer Index, dann Beschreibung der Güter des Klosters mit einigen Urkunden des 18. Jahrhunderts. Seite 121 beginnt ein älteres Kartular mit 61 Urkunden, die bis 1241 zurückreichen. Auf den folgenden Blättern ist hin und wieder ein Pachtbrief eingeschrieben. (Archivale)