Bericht über den Fall des Niclas (III.) Muffel aus Müllners Annalen, nebst Materialsammlung von Rechtssachen - wohl aus Müllners Relationen
Vollständigen Titel anzeigen
E 49/II Nr. 810
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1468 - 1609
Enthält:
Schilderung des Falls des Niclas (III.) Muffel, 1468 bis 1469.
Veruntreuung, Geheimnisverrat, Urteil und Hinrichtung. Der Leichnam wurde nach drei Tagen in die Sakristei nach Eschenau verbracht, später nach Nürnberg überführt und auf dem Kirchhof bei St. Sebald in der Nähe des Kärntners (Beinhauses) begraben. Am darauffolgenden Samstag erhängte sich die Küsterin im Spital, weil sie Muffel 200 fl geliehen hatte.
(Danach fehlt ein Blatt, sodass der Folgetext unvollständig beginnt).
Ratsverlass 1525 Juni 2: Themen sind Umgeld, Marktgeld, Steuern.
Beständner und Eigenherren, 1609.
Katholiken in Stöckach, 1573.
Ratschlag, betreffend das Präsentationsrecht für den Kaplan bei St. Jakob, 1531 - 1607. Auseinandersetzung mit dem Deutschen Orden.
Sammlung verschiedener Religionsangelegenheiten, 16. Jhdt. Ottensoos, Leimburg, Bamberg usf. Patronatsrecht.
Gutachten Philipp Melanchthons zu der Frage des Widerstandsrechts gegenüber dem Kaiser im Fall, dass er unrechte Lehre einführen will. (undatiert, s.u. Bemerkungen).
Weiteres Gutachten desselben in der gleichen Frage. (undatiert).
Schilderung des Falls des Niclas (III.) Muffel, 1468 bis 1469.
Veruntreuung, Geheimnisverrat, Urteil und Hinrichtung. Der Leichnam wurde nach drei Tagen in die Sakristei nach Eschenau verbracht, später nach Nürnberg überführt und auf dem Kirchhof bei St. Sebald in der Nähe des Kärntners (Beinhauses) begraben. Am darauffolgenden Samstag erhängte sich die Küsterin im Spital, weil sie Muffel 200 fl geliehen hatte.
(Danach fehlt ein Blatt, sodass der Folgetext unvollständig beginnt).
Ratsverlass 1525 Juni 2: Themen sind Umgeld, Marktgeld, Steuern.
Beständner und Eigenherren, 1609.
Katholiken in Stöckach, 1573.
Ratschlag, betreffend das Präsentationsrecht für den Kaplan bei St. Jakob, 1531 - 1607. Auseinandersetzung mit dem Deutschen Orden.
Sammlung verschiedener Religionsangelegenheiten, 16. Jhdt. Ottensoos, Leimburg, Bamberg usf. Patronatsrecht.
Gutachten Philipp Melanchthons zu der Frage des Widerstandsrechts gegenüber dem Kaiser im Fall, dass er unrechte Lehre einführen will. (undatiert, s.u. Bemerkungen).
Weiteres Gutachten desselben in der gleichen Frage. (undatiert).
Archivale
Indexbegriff Person: Holzschuher, Veit Hieronimus
Indexbegriff Person: Melanchthon, Philipp
Indexbegriff Person: Muffel, Niclas III
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Genealogien anderer Familien
Indexbegriff Person: Melanchthon, Philipp
Indexbegriff Person: Muffel, Niclas III
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Genealogien anderer Familien
Bamberg
Eschenau
Leimburg
Ottensoos
Spital
St. Jakobskirche
St. Sebald, Friedhof
St. Sebald, Friedhof - Beinhaus
Stöckach
Veruntreuung
Ratsherr
Geheimnisverrat
Urteil
Hinrichtung
Überführung
Sakristei
Friedhof
Beinhaus
Selbstmord
Küsterin
Darlehen
Umgeld
Marktgeld
Steuer
Beständner
Eigenherr
Katholiken
Ratschlag
Deutscher Orden
Präsentationsrecht
Kaplan
Patronatsrecht
Gutachten
Widerstandsrecht
Kaiser
Müllners Relationen
Müllners Annalen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ