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Hatto [I.], Abt von Fulda, tauscht mit Zustimmung des Konvents
mit König Ludwig, was das Kloster in den drei kleinen Dörfern Züttlingen
(Zutilinga...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 750-900
845 Juli 18
Ausfertigung, Pergament, unbesiegelt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum Franconofurt palatio regio sub die XV Kalendas Augusti anno Christo propitio XIII regni domni Hludouuici gloriosissimi regis in orientali Francia indictione VIII
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hatto [I.], Abt von Fulda, tauscht mit Zustimmung des Konvents mit König Ludwig, was das Kloster in den drei kleinen Dörfern Züttlingen (Zutilinga), (Uuillihereshus) [wüst] und Donebach (Thuna) [Gem. Mudau, westl. Buchen im Odenwald] besitzt, gegen Besitzungen in der Buchonia, die bisher dessen Vasall Hardwig in der Mark Eiterfeld zu Lehen hatte. Dabei nimmt Hatto einen Hof in der Mark Möckmühl aus. Handlungsort: Pfalz Frankfurt. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Schreiber: Diakon Hermann
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: MGH DD LD, Nr. 43b
(Willihereshus) wohl eine Wüstung bei Möckmühl/Züttlingen nordöstl. Neckarsulm, vgl. Codex Eberhardi III, S. 411. Zur Identifikation von (Thuna) bzw. (Tunnaha) vgl. ebd., S. 379.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.