Der Römische Kaiser Karl, König zu Böhmen (Beheim) (a), bekundet: vor Zeiten hatten Gerhard von Odenbach genannt von Kropsburg (Kropfsperch) (b) und Johann (Henchin) von Meckenheim (Mekkenhein) (c) sich schriftlich an den Kaiser gewandt und sich erboten, in der Sache zwischen Walram Grafen von Sp. und Philipp von Bolanden (Bonlanden) vor dem Kaiser zu erscheinen. Obwohl sie einen Geleitbrief erhalten haben, sind sie zum festgesetzten Termin im Gegensatz zu Graf Walram nicht erschienen. Der Kaiser erlaubt daher dem Grafen und seinen Helfern, sich gegen die beiden zu wehren; sie freveln damit nicht gegen das Reich. Siegel des Hofgerichts. (a) Lesart: "Behm". (b) Lesart: "Kropsperch". (c) Lesart: "Mekkenh". (d) Lesart: "Nuremberg". (e) Lesart: "funfundzweinczigsten". (f) Lesart: "sehzehnden".
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Der Römische Kaiser Karl, König zu Böhmen (Beheim) (a), bekundet: vor Zeiten hatten Gerhard von Odenbach genannt von Kropsburg (Kropfsperch) (b) und Johann (Henchin) von Meckenheim (Mekkenhein) (c) sich schriftlich an den Kaiser gewandt und sich erboten, in der Sache zwischen Walram Grafen von Sp. und Philipp von Bolanden (Bonlanden) vor dem Kaiser zu erscheinen. Obwohl sie einen Geleitbrief erhalten haben, sind sie zum festgesetzten Termin im Gegensatz zu Graf Walram nicht erschienen. Der Kaiser erlaubt daher dem Grafen und seinen Helfern, sich gegen die beiden zu wehren; sie freveln damit nicht gegen das Reich. Siegel des Hofgerichts. (a) Lesart: "Behm". (b) Lesart: "Kropsperch". (c) Lesart: "Mekkenh". (d) Lesart: "Nuremberg". (e) Lesart: "funfundzweinczigsten". (f) Lesart: "sehzehnden".
Grafschaft Sponheim Urkunden, BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 556/I
Sp. U 902
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1351-1400
1370 Oktober 1
Grafschaft Sponheim Urkunden
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: "Geben ze Nuremberch (d) an dinstag nach sant Michels tag 1370 unser rieh in dem funfundzweingsten (e) und des keisertums in dein seszehnden (f) iar."
Unternummer: I
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1370
Monat: Oktober
Tag: 1
Äußere Beschreibung: Ausf.: B: M Gft. Sp. U 556 I. Siegel angeh., hbraun, wie Nr. 1492, mit Rücksiegel wie Nr. 1500. Abschr.: ebenda 556/II (AS: Sp. U 903, beglaubigt, 1791, mit Nachzeichnung des Siegels, nach A). M 383/12 fol. 22. Reg.: Böhmer-Huber Nr. 6350.
Originaldatierung: "Geben ze Nuremberch (d) an dinstag nach sant Michels tag 1370 unser rieh in dem funfundzweingsten (e) und des keisertums in dein seszehnden (f) iar."
Unternummer: I
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1370
Monat: Oktober
Tag: 1
Äußere Beschreibung: Ausf.: B: M Gft. Sp. U 556 I. Siegel angeh., hbraun, wie Nr. 1492, mit Rücksiegel wie Nr. 1500. Abschr.: ebenda 556/II (AS: Sp. U 903, beglaubigt, 1791, mit Nachzeichnung des Siegels, nach A). M 383/12 fol. 22. Reg.: Böhmer-Huber Nr. 6350.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:33 MESZ
CC0 1.0 Universell