Bericht einer Delegation der Kaufmannschaft an den Handelsplatz Nürnberg über die Verhandlungen und Vorkommnisse bezüglich der Mautverordnung in München erstes Quartal 1808 (Bericht 8. März 1808)
Vollständigen Titel anzeigen
E 9/545 Nr. 2
E 9/545 J. von Schwarz
J. von Schwarz
1808
Enthält:handschriftlicher ausführlicher Bericht über Verhandlungen mit Finanzminister Hompesch, Montgelas, Prinzen Ludwig, König Maximilian, Mautdirektor Miller, Justizminister Morawiski, geheimen Referendar von Schlenk über die Mautverordnung in München der Kaufmannsdelegation, unter Aufzählung anderer in München anwesender, die ebenfalls Anliegen vorbringen wie Abendanz, Weinhändler aus Wallerstein, Kober und Reif aus Ansbach, Marrucker, Molo von Molo, Rebay & Söhne aus Günzburg
Umfang/Beschreibung: 18 Blatt
Archivale
Abendanz, N (Weinhändler)
Harrucker, Johann Michael von
Hompesch-Bollheim, Johann Wilhelm von
Kober, Johann Ernst Leonhard
Kolb, Leonhard
Ludwig I. (Kronprinz Bayern)
Maximilian I
Miller, Joseph von
Molo, Johann Nepomuk von
Molo, Rebay & Söhne (Firma)
Montgelas
Morawitzky, N Graf
Schlenk, N von (Geheimreferendar)
Schwarz, Benedict
Ansbach
Günzburg
München
Ulm
Wallerstein
Handelsplatz
Maut, bayerische
Maut- und Zollverordnung
Zoll
Kaufmannschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ