Priorin und Konvent des Gotteshauses zu Sießen (Suessen) bekennen, dass sie tauschweise von Jos und Marti den Seltenrichen, Gebrüder, Hanns Schuterberg und Vit Newenburg, alle zu Milpishaus (Hiltmißhus) gesessen, mit Zustimmung von Erhart und Egk von Königsegg (Kungsegk) zum Königsegger Berg, Gebrüder, in ihr Gut zu Heratskirch (Heriskirch), auf dem jetzt Ulrich Ampfilin sitzt, 1/2 Mm. Wiese zu Milpishaus, unten an des Riters Wiese, und an des Millers Acker gelegen, als Eigengut erhalten haben. Die von Milpishaus sollen die 1/2 Mm. Wiese ausstocken und als Wiese herrichten. Trieb und Tratt von und nach den Bännen bleibt denen von Milpishaus vorbehalten. Das Kloster übergibt dagegen denen von Milpishaus als Eigengut 1/2 Mm. Wiese oben an des Riters Wiese und an deren alten Triebweg gelegen. Die von Milpishaus sollen den Fridhag oben an des Riters Hag machen.
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Priorin und Konvent des Gotteshauses zu Sießen (Suessen) bekennen, dass sie tauschweise von Jos und Marti den Seltenrichen, Gebrüder, Hanns Schuterberg und Vit Newenburg, alle zu Milpishaus (Hiltmißhus) gesessen, mit Zustimmung von Erhart und Egk von Königsegg (Kungsegk) zum Königsegger Berg, Gebrüder, in ihr Gut zu Heratskirch (Heriskirch), auf dem jetzt Ulrich Ampfilin sitzt, 1/2 Mm. Wiese zu Milpishaus, unten an des Riters Wiese, und an des Millers Acker gelegen, als Eigengut erhalten haben. Die von Milpishaus sollen die 1/2 Mm. Wiese ausstocken und als Wiese herrichten. Trieb und Tratt von und nach den Bännen bleibt denen von Milpishaus vorbehalten. Das Kloster übergibt dagegen denen von Milpishaus als Eigengut 1/2 Mm. Wiese oben an des Riters Wiese und an deren alten Triebweg gelegen. Die von Milpishaus sollen den Fridhag oben an des Riters Hag machen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 508 a U 72
Lit. G. No 11.
GNM Nürnberg: Z.R. 1755. 3 c.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 508 a Sießen, Dominikanerinnenkloster
Sießen, Dominikanerinnenkloster >> Urkunden
1492 Juni 30 (Samstag vor St. Ulrich)
Urkunden
Siegler: Die Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel fehlt
Vermerke: Rückaufschrift: "Von Hildmishus vnd eriskilch wish wegen" (15.Jh.). "Vmb 1/2 Manßmad wisen. An das Gotteshaus Süeßheim. Zum Hiltimißhauß. An ein hof zue Heratzkürch" (16.Jh.). "Vbergaabbrf einer ahlb Manßmath Wiesen des Kloster Sießen an die Miltmißhaußer
Besonderheiten: 1 Abschrift des 18.Jh. liegt bei (Pp.)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel fehlt
Vermerke: Rückaufschrift: "Von Hildmishus vnd eriskilch wish wegen" (15.Jh.). "Vmb 1/2 Manßmad wisen. An das Gotteshaus Süeßheim. Zum Hiltimißhauß. An ein hof zue Heratzkürch" (16.Jh.). "Vbergaabbrf einer ahlb Manßmath Wiesen des Kloster Sießen an die Miltmißhaußer
Besonderheiten: 1 Abschrift des 18.Jh. liegt bei (Pp.)
Ampfilin, Ulrich
Königsegg, Eck von
Königsegg, Erhard von
Newenburg, Vit
Schuterberg, Hanns
Seltenrich, Jos
Seltenrich, Marti
Heratskirch : Bolstern, Bad Saulgau SIG
Milpishaus : Hüttenreute, Hoßkirch RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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