Petter Frick von Ursendorf reversiert, von Priorin und Konvent des Kl. Sießen (Süssen) einen Hof zu Ursendorf mit allem Zubehör auf Lebenszeit empfangen zu haben. Er muß den Hof in baulichen Ehren halten und darf ihm nichts entziehen, ihn nicht weiterverleihen, keine Stücke brachliegen lassen und Heu, Mist und Stroh nicht veräußern. Zu gen. Terminen hat er jährlich [einzeln aufgeführte] Geldund Naturalabgaben1 an das Kl. zu entrichten, zudem ist er zur Leistung von Steuern, Reisen und den üblichen gewöhnlichen Lasten an die Oberkeit verpflichtet. Bei Verstoß gegen die Leihebedingungen und nach dem Tode des A. tritt Heimfall zur freien Verfügung ein.
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Petter Frick von Ursendorf reversiert, von Priorin und Konvent des Kl. Sießen (Süssen) einen Hof zu Ursendorf mit allem Zubehör auf Lebenszeit empfangen zu haben. Er muß den Hof in baulichen Ehren halten und darf ihm nichts entziehen, ihn nicht weiterverleihen, keine Stücke brachliegen lassen und Heu, Mist und Stroh nicht veräußern. Zu gen. Terminen hat er jährlich [einzeln aufgeführte] Geldund Naturalabgaben1 an das Kl. zu entrichten, zudem ist er zur Leistung von Steuern, Reisen und den üblichen gewöhnlichen Lasten an die Oberkeit verpflichtet. Bei Verstoß gegen die Leihebedingungen und nach dem Tode des A. tritt Heimfall zur freien Verfügung ein.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 1 Nr. 355
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 1 Friedberg-Scheer: Urkunden
Friedberg-Scheer: Urkunden >> Urkunden Grafschaft Friedberg-Scheer >> 16. Jahrhundert >> 1531 - 1539
1537 August 28 (Zinstag nach Bartholomäus)
Urkunden
Siegler: Siegelankündigung: auf Bitten des A. der ehrsame, weise Andreas Näcker, Vogt zu Scheer.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.; abgegriffen; Legende: S. ANDREAS NADKER; in einem Schild über Dreiberg 3 sechsstrahlige Sterne (1.2.), über welche sich ein Regenbogen (?) mit einem Kreuz auf dem Scheitelpunkt spannt, darauf ein Helm mit einem sechsstrahligen Stern neben einem aufgerichteten Regenbogen (?) als Helmzier.
Anmerkungen: 1 Der Schreiber hat für die Währungsund Maßeinheit freien Raum gelassen.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.; abgegriffen; Legende: S. ANDREAS NADKER; in einem Schild über Dreiberg 3 sechsstrahlige Sterne (1.2.), über welche sich ein Regenbogen (?) mit einem Kreuz auf dem Scheitelpunkt spannt, darauf ein Helm mit einem sechsstrahligen Stern neben einem aufgerichteten Regenbogen (?) als Helmzier.
Anmerkungen: 1 Der Schreiber hat für die Währungsund Maßeinheit freien Raum gelassen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ
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