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Philippine Welser
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Weimarische Zeitung, Nr. 108, 11.05.1883, S. 2: „Die neu einstudirte „Philippine Welser“ von Redwitz vermochte auch nur einen theilweisen Erfolg zu erringen, doch aber wirkten einzelne Scenen durch ihre vortreffliche Darstellung. So zunächst durch die Herren Lehmann und Milde die Scene des alten Welser mit König Ferdinand, so auch der Abschied Philippinens von der Mutter und schließlich der letzte Akt durch die ergreifende Darstellung Philippinens. Was Frl. Jenicke, eine so geistvolle Schauspielerin, zu der Auffassung in den sonstigen Scenen bewog, ist mir nicht klar. Die moderne Naivetät gegenüber der Muhme im Garten, wie auch die kühle Art der ersten Scene auf Bürglitz, der erste Einblick in das tiefe Seelenleben der schmerzvoll resignirten Frau, waren so scharfe Kontraste gegen das Uebrige, daß damit die Gesammtwirkung des Charakters zerstört wurde. Auf das Ensemble des Stückes war darstellerisch und scenisch alle Sorgfalt verwendet, und ist das Gelungene davon in allen Theilen anzuerkennen.“