Der Komtur der Deutschordenskommende in Würzburg Wolfgang von Bibra beurkundet: Zu dem Hof der Kommende in Püssensheim ("Bueßheim"), den derzeit Georg Wortwin bewirtschaftet, gehört als Afterlehen ein Haus, das mit Erlaubnis des Komturs auf 0,5 Morgen Acker, der zu dem Hof gehört, errichtet wurde. Von diesem Haus gibt man der Kommende jährlich einen Bekenntnispfennig und dem jeweiligen Beständner des Hofes 1 Sommerhuhn. Nachdem nun der bisherige Inhaber des Hauses Johannes Graman dieses dem Komtur aufgegeben hat, verleiht dieser es um den gebührenden Handlohn dem Georg Graman. Dieser verpflichtet sich, das Haus nicht anderweitig zu belasten und in gutem Bauzustand zu halten. Der geben ist sambstags nach Vallentini 1532. Aussteller: Komtur zu Würzburg. Empfänger: Georg Graman
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Der Komtur der Deutschordenskommende in Würzburg Wolfgang von Bibra beurkundet: Zu dem Hof der Kommende in Püssensheim ("Bueßheim"), den derzeit Georg Wortwin bewirtschaftet, gehört als Afterlehen ein Haus, das mit Erlaubnis des Komturs auf 0,5 Morgen Acker, der zu dem Hof gehört, errichtet wurde. Von diesem Haus gibt man der Kommende jährlich einen Bekenntnispfennig und dem jeweiligen Beständner des Hofes 1 Sommerhuhn. Nachdem nun der bisherige Inhaber des Hauses Johannes Graman dieses dem Komtur aufgegeben hat, verleiht dieser es um den gebührenden Handlohn dem Georg Graman. Dieser verpflichtet sich, das Haus nicht anderweitig zu belasten und in gutem Bauzustand zu halten. Der geben ist sambstags nach Vallentini 1532. Aussteller: Komtur zu Würzburg. Empfänger: Georg Graman
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden 1532 Februar 17
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 110 / 83
Deutscher Orden, Kommende Würzburg Urkunden 1532 Februar 17
Registratursignatur/AZ: KK ad H 1 (18. Jh.)
Zusatzklassifikation: 092
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1532 Februar 17
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Wolfgang von Bibra; an Pergamentstreifen anhängendes Siegel aus grünem Wachs, leicht besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 96
Vermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Typ: 1532 Februar 17
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 96
Vermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Typ: 1532 Februar 17
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg.
Bibra, Wolfgang von, Würzburg, Deutschordenskommende, Komtur
Wortwin, Georg, Püssensheim
Graman, Johannes, Püssensheim
Graman, Georg, Püssensheim
Würzburg, Deutschordenskommende, Komtur
Püssensheim (Gde. Prosselsheim/Lkr. Würzburg), Hof
Püssensheim (Gde. Prosselsheim/Lkr. Würzburg), Beständner
Püssensheim (Gde. Prosselsheim/Lkr. Würzburg), Haus
Püssensheim (Gde. Prosselsheim/Lkr. Würzburg), Acker
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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