. Johann Caspar Sauer, Schneidermeister, dann dessen Rechtsnachfolger Christian Friedrich Wilhelm Held, Notar und hessen-darmstädtischer Vogteisekretär, Wetzlar gegen Vogt, Schultheiß und Schöffen des Stadtgerichtes Wetzlar, NN Kissel, Witwe des + Heinrich Kissel, dann deren Rechtsnachfolger Johann Paul Hoch, Wetzlar, (Dr. iur. Johann Eberhard Frech, Prokurator am RKG, Wetzlar)
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. Johann Caspar Sauer, Schneidermeister, dann dessen Rechtsnachfolger Christian Friedrich Wilhelm Held, Notar und hessen-darmstädtischer Vogteisekretär, Wetzlar gegen Vogt, Schultheiß und Schöffen des Stadtgerichtes Wetzlar, NN Kissel, Witwe des + Heinrich Kissel, dann deren Rechtsnachfolger Johann Paul Hoch, Wetzlar, (Dr. iur. Johann Eberhard Frech, Prokurator am RKG, Wetzlar)
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
Quad. 8: Kaufvertrag (1680),
Laufzeit: 1625, 1726-1803
Quad. 63, 66: kolorierte Lagepläne (1784, 1785),
Quad. 73: Kaufbrief (1656),
Quad. 76: Kaufverträge (1696, 1625, 1684),
Quad. 86: vorinstanzliche Akten (ab 1715), diverse vorinstanzliche Urteile (ab 1715)
Anspruch auf Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils, Anspruch darauf, dass die Bekl. Kissel einen neu errichteten Schweinestall zwischen ihrem und dem Hause des Kl. Sauer auf dem beiden Parteien gemeinsam zustehenden Winkel entweder abreißen oder zumindest so umbauen läßt, dass er das Lichtrecht, die Abwasser- und Abtrittgerechtigkeit, auf Grund derer der Kl. die Abwässer seines Hauses ebenso wie Kissel in den gemeinsamen Winkel leitet, nicht beeinträchtigt und das Haus des Kl. durch nicht abfließende Abwässer keinen Schaden nimmt, Anspruch auf Ersatz der verursachten Kosten und Schäden
Laufzeit: 1625, 1726-1803
Quad. 63, 66: kolorierte Lagepläne (1784, 1785),
Quad. 73: Kaufbrief (1656),
Quad. 76: Kaufverträge (1696, 1625, 1684),
Quad. 86: vorinstanzliche Akten (ab 1715), diverse vorinstanzliche Urteile (ab 1715)
Anspruch auf Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils, Anspruch darauf, dass die Bekl. Kissel einen neu errichteten Schweinestall zwischen ihrem und dem Hause des Kl. Sauer auf dem beiden Parteien gemeinsam zustehenden Winkel entweder abreißen oder zumindest so umbauen läßt, dass er das Lichtrecht, die Abwasser- und Abtrittgerechtigkeit, auf Grund derer der Kl. die Abwässer seines Hauses ebenso wie Kissel in den gemeinsamen Winkel leitet, nicht beeinträchtigt und das Haus des Kl. durch nicht abfließende Abwässer keinen Schaden nimmt, Anspruch auf Ersatz der verursachten Kosten und Schäden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ
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- . Johann Caspar Sauer, Schneidermeister, dann dessen Rechtsnachfolger Christian Friedrich Wilhelm Held, Notar und hessen-darmstädtischer Vogteisekretär, Wetzlar gegen Vogt, Schultheiß und Schöffen des Stadtgerichtes Wetzlar, NN Kissel, Witwe des + Heinrich Kissel, dann deren Rechtsnachfolger Johann Paul Hoch, Wetzlar, (Dr. iur. Johann Eberhard Frech, Prokurator am RKG, Wetzlar) (Serie)