Heynricus von Honsteyn, Ritter, bekundet, daß sein Vater Heynrich von Honsteyn', als er dem 'gotshus' zu Germerode eine Reihe unten genannter Eink...
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Urk. 24, 140
Urk. 24, A II, Kloster Germerode
Urk. 24 Kloster Germerode - [ehemals: A II]
Kloster Germerode - [ehemals: A II] >> 1325-1349
1346 Juni 05
Ausfert. auf Perg., im Text 3 Tintenstriche von neuerer Hand, 1 anh. wenig beschäd. Siegel. Rückw. Rubrum saec. XIV.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: An sente Bonifacius tage.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heynricus von Honsteyn, Ritter, bekundet, daß sein Vater Heynrich von Honsteyn', als er dem 'gotshus' zu Germerode eine Reihe unten genannter Einkünfte für den Bau (gebu) des Klosters anwies, von denen der Propst oder 'ein formunde' des Klosters sein Seelgerät bestellen sollte, verfügt habe, daß den die Kosten des Seelgeräts übersteigenden Teil der Einkünfte der Aussteller erben solle; dieser quittiert dem Kloster über diese Erbschaft (aneval). Die Einkünfte bestehen in folgendem: 10 Malter 'korngulde' von einer Hufe 'zu der Hoheneyche', die 'Greven kint' bearbeiten; 12 ß h. mit der Abgabe (obeleyge), die dazu gehört, von Höfen im Dorf Hoheneyche; 10 ß h., I Fastnachtshuhn, 2 Michelshühner von einer Hufe 'uf dem Wicfilde'; 4 ß h. von dem früher Hartmud von Suntra, jetzt dem Kloster gehörigen Gute zu Obirn Honde; 6 ß h. von Begetal von einer Hofstatt und einer halben Hufe; 1 Fastnachts-, 2 Michelshühner und 5 ß von Conrat Buch und seinen Erben zu Obirn Rothebach.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heynricus von Honsteyn, Ritter, bekundet, daß sein Vater Heynrich von Honsteyn', als er dem 'gotshus' zu Germerode eine Reihe unten genannter Einkünfte für den Bau (gebu) des Klosters anwies, von denen der Propst oder 'ein formunde' des Klosters sein Seelgerät bestellen sollte, verfügt habe, daß den die Kosten des Seelgeräts übersteigenden Teil der Einkünfte der Aussteller erben solle; dieser quittiert dem Kloster über diese Erbschaft (aneval). Die Einkünfte bestehen in folgendem: 10 Malter 'korngulde' von einer Hufe 'zu der Hoheneyche', die 'Greven kint' bearbeiten; 12 ß h. mit der Abgabe (obeleyge), die dazu gehört, von Höfen im Dorf Hoheneyche; 10 ß h., I Fastnachtshuhn, 2 Michelshühner von einer Hufe 'uf dem Wicfilde'; 4 ß h. von dem früher Hartmud von Suntra, jetzt dem Kloster gehörigen Gute zu Obirn Honde; 6 ß h. von Begetal von einer Hofstatt und einer halben Hufe; 1 Fastnachts-, 2 Michelshühner und 5 ß von Conrat Buch und seinen Erben zu Obirn Rothebach.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Aussteller.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ