Johann, Probst, Johan, Dechant, und der Konvent des Klosters aus Sankt Johannisberg bei Hersfeld (Hersfelde) haben den Zehnten zu Mosheim (Maßheym...
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186
Abt. 9, Nr. 8,11
B 13 Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach
Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1438 Mai 28
Ausfertigung, Pergament (15,4 x 24,4 cm) mit zwei anhängenden Siegeln (1 sehr gut erhalten, 2 leichte Ausbrüche und Siegelbild verwittert)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: quarta feria proxima ante festum Penthecostes
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann, Probst, Johan, Dechant, und der Konvent des Klosters aus Sankt Johannisberg bei Hersfeld (Hersfelde) haben den Zehnten zu Mosheim (Maßheym) und ein Vorwerk und den Zehnten zu Sipperhausen (Sippergehusen), den ihre Vorfahren Herrn Egharde und Frederich von Röhrenfurth (Rorenfort) selbst für 666 rheinische Silberlinge versetzt hatten, von Ritter Herman (II.) Riedesel, Erbmarschall zu Hessen, Margreten, seiner ehelichen Hausfrau, wieder gelöst. Wenn sie oder ihre Nachkommen die Hühner und Gänse aus den Zehnten und dem Vorwerk verkaufen oder verschreiben wollten, so wollen sie es Herman, Margreten und ihren Erben mitteilen und ihnen es vor einem anderen gönnen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel der Probstei (d= 33 mm) und das Konventsiegel (spitzoval, ca. 57 x 42 mm) Siegelankündigung: "habin wir unsir p(ro)bistigte und conventis Ingeseigele an disen briff gehangen"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 563
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann, Probst, Johan, Dechant, und der Konvent des Klosters aus Sankt Johannisberg bei Hersfeld (Hersfelde) haben den Zehnten zu Mosheim (Maßheym) und ein Vorwerk und den Zehnten zu Sipperhausen (Sippergehusen), den ihre Vorfahren Herrn Egharde und Frederich von Röhrenfurth (Rorenfort) selbst für 666 rheinische Silberlinge versetzt hatten, von Ritter Herman (II.) Riedesel, Erbmarschall zu Hessen, Margreten, seiner ehelichen Hausfrau, wieder gelöst. Wenn sie oder ihre Nachkommen die Hühner und Gänse aus den Zehnten und dem Vorwerk verkaufen oder verschreiben wollten, so wollen sie es Herman, Margreten und ihren Erben mitteilen und ihnen es vor einem anderen gönnen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel der Probstei (d= 33 mm) und das Konventsiegel (spitzoval, ca. 57 x 42 mm) Siegelankündigung: "habin wir unsir p(ro)bistigte und conventis Ingeseigele an disen briff gehangen"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 563
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ
Namensnennung 4.0 International