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Papst Innozenz X. befiehlt den Vasallen des Klosters Fulda, dem
neuen Abt Joachim [von Gravenegg], Abt von Fulda als Nachfolger des
außerhalb der ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1641-1650
1647 Mai 6
Ausfertigung, Pergament, Bleibulle an Hanfschnur
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Rome apud sanctam Mariammaiorem anno incarnacionis Dominice millesimosexcentesimoquadringentesimoseptimo pridie Nonas Maii pontificatus nostri anno tertio
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Innozenz X. befiehlt den Vasallen des Klosters Fulda, dem neuen Abt Joachim [von Gravenegg], Abt von Fulda als Nachfolger des außerhalb der Kurie verstorbenen Hermann Georg [von Neuhof], Abt von Fulda, zu gehorchen. Die Wahl Joachims erfolgte kanonisch und mit Zustimmung des Papstes nach Beratung im Konsistorium. Der Papst hat ihm in einer gesonderten Urkunde die volle geistliche und weltliche Leitungsgewalt übertragen. Daher erteilt er den Auftrag, Joachim Ehre zu erweisen, ihn als Abt anzuerkennen und ihm gehorsam zu sein. Zuwiderhandelnden werden die von Joachim zu verhängenden Strafen und entsprechender Genugtuung angedroht. Ausstellungsort: Rom, Sta. Maria Maggiore. Hodie electionem de persona dilecti filii. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Bleibulle: Apostelstempel, Namensstempel)
Vgl. hierzu auch Nr. 1862, 1863, 1865, 1866.
Auf der Plica rechts: (Radour).
Auf der Plica links: (XVI [?]).
Unter der Plica links: (XVI [?] [grossi] / D. de Oreliis [?] / Ub. Una [?]).
Unter der Plica links auf der Innenseite: (C. Pignavellus / I. A. Arnichiis Cap. [?]).
Unter der Plica unter den Siegelschnüren: (S. Ugolinus / S. A. Frogallus [?]).
Auf der Rückseite: (Registrata D. Amechis [?] pro magistris [?]).
Auf der Rückseite auf dem Kopf stehend unter den Siegelschnüren: (S. A. Frogallus).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.