Kinderglück und Sozialismus - Die Geschichte der Waldheime
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/012 S014064/401
S014064/401
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/012 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2001
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2001 >> September 2001
Samstag, 8. September 2001
Rund 20.000 Kinder werden in den Sommerferien allein in den evangelischen Waldheimen Württembergs betreut: von einer Heerschar von Ehrenamtlichen. Weitere Träger der noch heute günstigen Ferien sind Caritas und AWO. Dieses Angebot der Kinder-Stadtranderholung in Stuttgart und Württemberg ist einzigartig in Deutschland. Die Waldheim-Idee stammt ursprünglich aus der linken Arbeiterbewegung. Um 1910 gründeten führende Sozialisten und Kommunisten in Stuttgart sogenannte "Waldheim-Vereine", um den Arbeiterfamilien die Möglichkeit zu geben, sich "ohne Verzehrzwang" im Grünen von den Mühen des Alltags zu erholen. Dabei lagen ihnen vor allem die Arbeiterkinder am Herzen, die ihre Zeit in engen Hinterhofwohnungen und auf der Straße verbringen mussten.
Landesschau unterwegs
0:28:30; 0'28
Audio-Visuelle Medien
Stuttgart S; Evangelisches Waldheim Frauenkopf
Arbeit: Sozialistische Arbeiterbewegung
Kind: Kinderfreizeit Waldheim
Kirche: Evangelische Kirche: Waldheim
Partei: SPD: Waldheimverein
Sozialarbeit: AWO: Waldheimfreizeit
Sozialarbeit: Caritas: Waldheimfreizeit
Tradition: Waldheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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