Schuldverschreibung über 5000 fl der Mathäus Ludwig Wernerischen Eheleute für das Haus am Weinmarkt am Eck gelegen [= S 78, Winklerstr. 31].
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E 4/180 Nr. 13
E 4/180 Hausarchiv Winklerstr. 31
Hausarchiv Winklerstr. 31
05.11.1721
Ich Matthäus Ludwig Werner, Bürger, Materialist und Specereyhändler allhier in Nürnberg und mit Ihme, Ich Maria Magdalena, deßen Ehewürthin, mit Beystand erwehnten meines Ehewürths, sowohl als auch derer zu End unterzeichneten Herren Sieglern, urkunden und bekennen [...] dass der Herr Johann Georg Müller, Handelsmann und Markts Adjunktus allhier, auf Unser Bittliches Ansuchen, [...] nicht nur bereits vor einem halben Jahr, laut der hierüber errichteten pfandmäßigen Obligation über 1000 fl, geliehen hat, sondern nun noch zusätzlich 4000 fl, also insgesamt 5000 fl geliehen hat, als [...] Auß- und Einlößung desjenigen Capitals, welches uns Tit. Herr Kriegs Secretarius Hofmann, zur Erkauffung unserer jezigen gegen der St. Sebalder Kirch über liegenden Behaußung vorgestrecket, baar und ohne Abgang vorgeliehen hat.Als Pfand wird die oben genannte Behausung eingesetzt. So geschehen in Nürnberg den 5 Monatstag Novembris Anno Christi 1721Siegel und Unterschriften: Mathäus Ludwig Werner und Maria Magdalena Werner (nur Unterschrift), Michael von Ebermayr, Christoph Düstau
Umfang/Beschreibung: 4 Bl.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/180 - Winklerstr. 31
Düstau, Christoph
Ebermayer, Michael von
Hofmann, N
Müller, Johann Georg
Werner, Maria Magdalena
Werner, Mathäus Ludwig
Sebalduskirche
Weinmarkt
Winklerstr.
Winklerstr. 31
Winklerstr. 31 - S 78
Schuldverschreibung
Haus
Weinmarkt
Winklerstr.
Handelsmann
Spezereihändler
Geldleihe
Pfand
Obligation
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ