Johann (Hans) von Ebersberg bekundet, dass er eine Sühne zwischen Reinhard [von Weilnau], Abt von Fulda, und Johann Graf von Henneberg[-Schleusing...
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1071
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1471-1480
1471 März 26
Ausfertigung, Papier, auf der Rückseite aufgedrücktes Papiersiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... am Dinstage nach dem Sontage Letare anno etcetera LXXprimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann (Hans) von Ebersberg bekundet, dass er eine Sühne zwischen Reinhard [von Weilnau], Abt von Fulda, und Johann Graf von Henneberg[-Schleusingen], Hauptmann [= Koadjutor] des Klosters einerseits und Konrad Delbach (Cuntzen Delbachen) andererseits, sowie zwischen denen von Kothen (Kotten) [Gem. Motten] einerseits und Konrad Delbach andererseits vermittelt hat. Die von Kothen sollen Konrads Sohn getötet haben. Konrad soll wiederum zwei der von Kothen getötet haben. Vermittler von Seiten des Klosters ist Stam von Görtz, Marschall [von Fulda], im Namen der von Kothen. Konrad leistet Johann eigenhändig einen Eid über die Einhaltung der Sühne. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Papiersiegel)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann von Ebersberg
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann (Hans) von Ebersberg bekundet, dass er eine Sühne zwischen Reinhard [von Weilnau], Abt von Fulda, und Johann Graf von Henneberg[-Schleusingen], Hauptmann [= Koadjutor] des Klosters einerseits und Konrad Delbach (Cuntzen Delbachen) andererseits, sowie zwischen denen von Kothen (Kotten) [Gem. Motten] einerseits und Konrad Delbach andererseits vermittelt hat. Die von Kothen sollen Konrads Sohn getötet haben. Konrad soll wiederum zwei der von Kothen getötet haben. Vermittler von Seiten des Klosters ist Stam von Görtz, Marschall [von Fulda], im Namen der von Kothen. Konrad leistet Johann eigenhändig einen Eid über die Einhaltung der Sühne. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Papiersiegel)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann von Ebersberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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Namensnennung 4.0 International