Testament der Eheleute Altermann Henrich Egbers u. Margarete Grüters, vom 1. September 1594, verkündet am 31. Mai 1602.
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B-Testa, II 1106
B-Testa Testamente
Testamente >> 1495-1599
1594 - 1602
Enthält: Die Frau hat ein Haus an der Ludgeristraße und eine Forderung an Wilbrandt Boggell. Der Mann setzt als Erben ein seine 3 Kinder aus seiner Ehe mit Elsa Wilckes, nämlich Henrich, Metta und Klara; der Sohn erhält sein Haus nebst der Braueinrichtung auf der Hörsterstraße zwischen Häusern des Walter Lettmathe und des Severin Tegeler. Vermächtnisse erhalten 1. sein Sohn Thomas Egbers und dessen Kinder Henrich u. Gertrud (Rentbrief auf die Erben des Walter von Staden zu Ahlen, dessen Zinsen Johan von Beverfürde zahlt), 2. seine Tochter Anna, Witwe Johan Buxtorff (Rentbrief auf Luleff thon Swege, Pelzer, wovon die Zinsen früher der Maler M. Dietrich Molle aus seinem Hause an der Ludgeristraße, jetzt aber Johan Urdeman bezahlt), 3. sein Schwager Philipp Brandts, 4. Frau Brand, Schwester seiner Frau, und deren Kinder Henrich und Gertrud Deitteringk. Zeugen: Hans Laeck, Altermann, u. M. Gerdt Steinhoff. Stadtrichter: Dr. Goddert Leistingk (Alter Steinweg).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:10 MEZ