Streit um die Verteilung des Steueranteils an Kontributionen und anderen außerordentlichen Abgaben. Die Appellaten hätten angesichts der Wahl, den 11. Teil aller ordentlichen und außerordentlichen Steuern oder den 5. Teil der außerordentlichen Steuern zu zahlen, sich für die letztere Möglichkeit entschieden. Die 1. Instanz ermäßigte mit ihrem Urteil vom 31. Aug. 1624 die Steuerlasten der Appellaten.
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Streit um die Verteilung des Steueranteils an Kontributionen und anderen außerordentlichen Abgaben. Die Appellaten hätten angesichts der Wahl, den 11. Teil aller ordentlichen und außerordentlichen Steuern oder den 5. Teil der außerordentlichen Steuern zu zahlen, sich für die letztere Möglichkeit entschieden. Die 1. Instanz ermäßigte mit ihrem Urteil vom 31. Aug. 1624 die Steuerlasten der Appellaten.
AA 0627, 2827 - H 1856/6032
AA 0627 Reichskammergericht, Teil IV: H
Reichskammergericht, Teil IV: H >> 1. Buchstabe H
1625 - 1629 (1618 - 1626)
Enthaeltvermerke: Kläger: Rat und Kirchspielsleute des Amts und Kirchspiels Hückeswagen (Rhein-Wupper-Kr.), (Bekl.) Beklagter: Bürgermeister, Rat und Eingesessene der Freiheit Hückeswagen, (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Beatus Moses 1625 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Johann Schneit [1623] 1625 - Dr. Henrich Eilinck 1625 Prozeßart: Primae appellationis Instanzen: 1. Jül.-berg. Hofkanzlei (Kommissare) zu Düsseldorf 1618 - 1624 - 2. RKG 1625 - 1629 (1618 - 1626) Beweismittel: Namenliste der Wollgewandmacher in Hückeswagen (II 453f.). Urteil der 1. Instanz vom 31. Aug. 1624 (II 535-538). Beschreibung: 2 Bde., 12,5 cm; Bd. I: 1,5 cm, 32 Bl., lose; Q 1 - 7; Bd. II: 11,5 cm, 579 Bl., gebunden (Priora). Vgl. RKG 2828 (H 1857/6033).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:46 MESZ