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Der Ritter Heinrich von Herda der Jüngere bekundet, dass er mit
Zustimmung Friedrichs [von Romrod], Abt von Fulda, an Friedrich, Abt von
Reinhards...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1381-1390
1388 August 16
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno et die ut supra
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Ritter Heinrich von Herda der Jüngere bekundet, dass er mit Zustimmung Friedrichs [von Romrod], Abt von Fulda, an Friedrich, Abt von Reinhardsbrunn, laut der im Folgenden inserierten Urkunde Güter wiederkäuflich verkauft hat. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1388 August 16: Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, bekundet, dass der Ritter Heinrich von Herda der Jüngere mit seiner Zustimmung seine Besitzungen in Sonneborn, Brüheim und Haina [westl. Friedrichswerth] an Friedrich, Abt von Reinhardsbrunn, und den Konvent von Reinhardsbrunn für 500 Gulden wiederkäuflich verkauft hat. Heinrich hatte die Güter von Abt und Kloster Fulda wiederkäuflich erworben. Ankündigung des großen Abtssiegels. (Datum anno Domini MCCCLXXXVIII° dominica die post festum assumpcionis beate Marie virginis). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich von Herda
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 110r
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.