Erzbischof Adolf von Köln bekundet, dass aus dem Nachlass des Kölner Bürgers Doktor Joist Wilpurg von Erpach, der kein gültiges Testament hinterließ, ihm von seinem Vorgänger eine Urkunde überantwortet wurde über eine Erbrente von 24 Goldgulden, die Dr. Joist den Kartäusern bei Niederwesel (Nider Wesell) für 600 Goldgulden vorbehaltlich des Rückkaufs abgekauft hatte, welche Rente die Kartäuser aus Armut weder ablösen, noch durch die Schäden, die sie durch den Rhein an ihrer Kirche und ihren Gütern sowie durch Überfall und Brandschatzung erlitten, in den letzten Jahren hatten bezahlen können. Daher spricht der Erzbischof die Kartäuser zu Gottes Ehre der angelaufenen Schulden ledig und kassiert den Hauptbrief gegen eine Jahrgedächtnis für sich und Dr. Joisten. Geben in vnserm Schloß Brüll (Brühl) am zwentzigsten tage des Monats Augusti. Original. Pergament, deutsch, mit Unterschrift: Adolphus manu propria. 1 Sekretsiegel des Ausstellers.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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