Justizvollzugsanstalt (JVA) Sehnde (Bestand)
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NLA HA, Nds. 761 Sehnde
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.13 Land Niedersachsen >> 1.13.8 Justiz >> 1.13.8.11 Untere Justizbehörden >> 1.13.8.11.1 Justizvollzugsanstalten (JVA), Jugendstrafanstalten, Jugendarrestanstalten (JAA), Gerichtsgefängnisse
2000-2013
Enthält: Gefängniswesen (allgemein), Personalangelegenheiten (Dienstaufsichtsbeschwerden), Einzelfälle von Personalakten von Inhaftierten mit Anfangsbuchstaben E und R der Familiennamen
Geschichte des Bestandsbildners: Im November 1998 beschließt das niedersächsische Landeskabinett den Neubau einer Justizvollzugsanstalt (JVA) in Sehnde, um einer Überbelegung in den anderen niedersächsischen Justizvollzugsanstalten zu begegnen. Nach 6 Jahren Bauzeit wird die neue JVA am 1. Oktober 2004 von der niedersächsischen Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann ihrer Bestimmung übergeben. Bereits im Dezember 2004 werden die ersten Strafgefangenen in der JVA Sehnde aufgenommen. Ein Jahr später ist die volle Belegungsstärke von 534 männlichen Erwachsenen erreicht. Somit ist die JVA Sehnde mit ihren 428 Strafgefangenen und 106 Untersuchungshäftlingen die größte Haftanstalt des Landes Niedersachsen.
Am 1. Januar 2006 wird die sozialtherapeutische Anstalt Bad Gandersheim eine Abteilung der JVA Sehnde. In dieser Abteilung werden bis zu 32 Inhaftierte nach sozialtherapeutischen Maßnahmen behandelt. Zu diesem Therapiekonzept gehören auch 12 besondere Arbeitstherapieplätze. Außerdem können alle Inhaftierten in verschiedenen Werkstätten der JVA einer beruflichen Beschäftigung nachgehen. Das so konzipierte Vollzugskonzept der JVA Sehnde beinhaltet neben einer gesicherten Unterbringung der Inhaftierten auch deren Vorbereitung auf eine erfolgreiche Wiedereingliederung in ein berufliches und soziales Leben nach der Haftzeit.
Um das Verhältnis zwischen der Öffentlichkeit, den Inhaftierten und den Mitarbeitern der JVA möglichst konfliktfrei zu gestalten, wird bereits während der aktiven Bauphase am 3. Juni 2002 ein Förderverein gegründet. Neben den bereits genannten Motiven verfolgt dieser Verein auch das Thema „Kriminalprävention“.
Stand: April 2016
Bestandsgeschichte: Im Februar 2016 (vgl. Acc. 2016/37) sind erstmals Personalakten von Inhaftierten der JVA Sehnde dem Niedersächsischen Landesarchiv Hannover angeboten worden. Die Bewertung von Gefangenenpersonalakten folgt einem Archivierungsmodell, nach dem nur Einzelfälle mit Anfangsbuchstaben E und R der Familiennamen dauerhaft ins Archiv übernommen werden.
Stand: April 2016
Findmittel: EDV-Findbuch 2021
Bearbeiter: Petra Diestelmann (2016)
Geschichte des Bestandsbildners: Im November 1998 beschließt das niedersächsische Landeskabinett den Neubau einer Justizvollzugsanstalt (JVA) in Sehnde, um einer Überbelegung in den anderen niedersächsischen Justizvollzugsanstalten zu begegnen. Nach 6 Jahren Bauzeit wird die neue JVA am 1. Oktober 2004 von der niedersächsischen Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann ihrer Bestimmung übergeben. Bereits im Dezember 2004 werden die ersten Strafgefangenen in der JVA Sehnde aufgenommen. Ein Jahr später ist die volle Belegungsstärke von 534 männlichen Erwachsenen erreicht. Somit ist die JVA Sehnde mit ihren 428 Strafgefangenen und 106 Untersuchungshäftlingen die größte Haftanstalt des Landes Niedersachsen.
Am 1. Januar 2006 wird die sozialtherapeutische Anstalt Bad Gandersheim eine Abteilung der JVA Sehnde. In dieser Abteilung werden bis zu 32 Inhaftierte nach sozialtherapeutischen Maßnahmen behandelt. Zu diesem Therapiekonzept gehören auch 12 besondere Arbeitstherapieplätze. Außerdem können alle Inhaftierten in verschiedenen Werkstätten der JVA einer beruflichen Beschäftigung nachgehen. Das so konzipierte Vollzugskonzept der JVA Sehnde beinhaltet neben einer gesicherten Unterbringung der Inhaftierten auch deren Vorbereitung auf eine erfolgreiche Wiedereingliederung in ein berufliches und soziales Leben nach der Haftzeit.
Um das Verhältnis zwischen der Öffentlichkeit, den Inhaftierten und den Mitarbeitern der JVA möglichst konfliktfrei zu gestalten, wird bereits während der aktiven Bauphase am 3. Juni 2002 ein Förderverein gegründet. Neben den bereits genannten Motiven verfolgt dieser Verein auch das Thema „Kriminalprävention“.
Stand: April 2016
Bestandsgeschichte: Im Februar 2016 (vgl. Acc. 2016/37) sind erstmals Personalakten von Inhaftierten der JVA Sehnde dem Niedersächsischen Landesarchiv Hannover angeboten worden. Die Bewertung von Gefangenenpersonalakten folgt einem Archivierungsmodell, nach dem nur Einzelfälle mit Anfangsbuchstaben E und R der Familiennamen dauerhaft ins Archiv übernommen werden.
Stand: April 2016
Findmittel: EDV-Findbuch 2021
Bearbeiter: Petra Diestelmann (2016)
7,1
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST
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