Kläger: Curdt Reder und Claus Keding, Bürger zu Hamburg, namens ihrer Frauen (Kläger).- Beklagter: Lorenz Ni(g)ebur und Hermann Wetken, Ratsherren, Jochim Davorde, Franz Rodewold, Gregor Schuldorp, Johann von Spreckelsen als Kurator der Margaretha Wetken, Witwe des Bürgermeisters Johann Wetken, sowie Jochim Moller und Hinrich Blanckenstein in Hamburg, für ihre Frauen und den in England sich aufhaltenden Johann Oldehorst (Beklagte).- Streitgegenstand: Citationis et compulsorialium; Justizverzögerung, Einlassung in den Rechtsstreit, Beweisführung und Herausgabe der Erbschafts-Unterlagen in einem Streit zwischen den Erben des Bürgermeisters Johann Wetken
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Kläger: Curdt Reder und Claus Keding, Bürger zu Hamburg, namens ihrer Frauen (Kläger).- Beklagter: Lorenz Ni(g)ebur und Hermann Wetken, Ratsherren, Jochim Davorde, Franz Rodewold, Gregor Schuldorp, Johann von Spreckelsen als Kurator der Margaretha Wetken, Witwe des Bürgermeisters Johann Wetken, sowie Jochim Moller und Hinrich Blanckenstein in Hamburg, für ihre Frauen und den in England sich aufhaltenden Johann Oldehorst (Beklagte).- Streitgegenstand: Citationis et compulsorialium; Justizverzögerung, Einlassung in den Rechtsstreit, Beweisführung und Herausgabe der Erbschafts-Unterlagen in einem Streit zwischen den Erben des Bürgermeisters Johann Wetken
211-2_R 43
R 2930
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> R
1533-1558(1555-1561)
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Caspar Fichard. Beklagter: Dr. Alexander Reiffstock.- Instanzen: 1. Obergericht 1549-1554. 2. Reichskammergericht 1555-1558 (1555-1561).- Darin: Vertrag von 1533 über die Aufteilung der Erbschaft des Bürgermeisters Johann Wetken.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11313 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ