Kläger: Marx Friedrich Stenglin, Bankier und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Jakob (Jakobs Sohn) Martens in Hamburg als Bevollmächtigter des Christoph Ludwig (von) König, Kaufmann und Bürger zu Wien (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Streit um die Übernahme eines Wechsels des Beklagten durch den Kläger, um eine Rimesse des Beklagten und um die Eintreibung von Geldern bei dem verstorbenen Akzeptanten des Wechsels und bei der fallierte Fa. König & Bohn in Breslau
Vollständigen Titel anzeigen
Kläger: Marx Friedrich Stenglin, Bankier und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Jakob (Jakobs Sohn) Martens in Hamburg als Bevollmächtigter des Christoph Ludwig (von) König, Kaufmann und Bürger zu Wien (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Streit um die Übernahme eines Wechsels des Beklagten durch den Kläger, um eine Rimesse des Beklagten und um die Eintreibung von Geldern bei dem verstorbenen Akzeptanten des Wechsels und bei der fallierte Fa. König & Bohn in Breslau
211-2_S 87
S 5438
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> S
1710-1721
Enthält: Prokuratoren: Dr. Johann Meyer. Beklagter: Lt. Wilhelm Heeser.- Instanzen: 1. Niedergericht 1714. 2. Obergericht 1714-1715. 3. Reichskammergericht 1716-1721.- Darin: Tratte von 1710 des Christoph Ludwig König über 1250 Reichstaler für Christian Gottfried von Schreyvogel, akzeptiert von Johann Hinrich Hildebrandt (junior), Kaufmann in Hamburg; Briefe zwischen den beteiligten Kaufleuten 1710-1711; Gutachten von Kaufleuten in Breslau, Leipzig und Hamburg 1713.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11348 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ