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Besetzung des Lehrstuhls und Vergabe der Professur für Öffentliches Recht I
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Juristische Fakultät >> 03. Personalangelegenheiten >> 03.02. Professoren >> 03.02.02. Errichtung und Besetzung von Lehrstühlen
1901-1942
Enthält v.a.: Prof. Ernst Rudolf Bierling (1873 - 30. Sept. 1901), dabei: Vorschläge für Nachfolge: a.o. Prof. Satorius (Marburg), a.o. Prof. Niedner (Jena), PD Dr. H. Fürstenau (Berlin). - Prof. Karl Sartorius (1. Okt. 1901 - 30. Sept. 1908), dabei: Vorschläge für Nachfolge: Prof. Niedner (Jena), Prof. Rieker (Erlangen), PD Dr. Edler von Hoffmann (Göttingen), a.o. Prof. Hubrich (Königsberg), Prof. Hatschek (Posen). - Prof. Eduard Hubrich (1. Okt. 1908 - 6. März 1921), dabei: Ernennung, Vorschläge für Nachfolge (Tod): PD Dr. Rudolf Oeschey (Leipzig), a.o. Prof. Hans Nawiasky (München), a.o. Prof. Franz Jerusalem (Jena), Nottarp (Bonn), a.o. Prof. Waldecker (Berlin), a.o. Prof. Leo Wittmayer (Wien), Dr. Dochow (Heidelberg), a.o. Prof. Ludwig von Köhler (Tübingen/Rufablehnung), PD Dr. Hermann Heller (Kiel), a.o. Prof. Bühler (Münster/Berufung nach Marburg), Prof. Neuwiem, PD Dr. Karl Schmitt-Dorotic (Strasburg), PD Dr. Lasser (Berlin). - Carl Karl Schmitt-Dorotic (1. Okt. 1921 - 31. März 1922), dabei: Vorschlag für Nachfolge: Prof. Neuwien. - Prof. Erhard Neuwiem (1. Okt. 1922 - 31. Okt. 1930), dabei: Vorschlag für Nachfolge: a.o. Prof. Gerhard Lassar (Hamburg/Rufablehnung), PD Dr. Köttgen (Jena), Jerusalem, PD Dr. Merk, PD Dr. Herrfahrdt, a.o. Prof. Rudolf Oeschey (Leipzig), Prof. Gerhard Leibholz. - Prof. Gerhard Leibholz (1. Apr. 1931 - 30. Sept. 1931), dabei: Berufung nach Göttingen, Vorschläge für Nachfolge: Dr. Karl Loewenstein (München), Prof. Hans Liermann (Erlangen), Prof. Alfred von Verdross (Wien), Prof. Hermann Jahrreiß (Leipzig), PD Dr. Heinrich Herrfahrt, PD Dr. Scheuner. - Prof. Hermann Jahrreiß (1. Apr. 1932 - 31.März 1937), dabei: Berufung nach Köln, Vorschläge für Nachfolge: Doz. Dr. Viktor Böhmert (Lebenslauf), a.o. Prof. Rühland (Kiel/Lebenslauf), Friesenhahn, Doz. Dr. Gürke (München), Dr. Hamel, Horneffer, Krüger, Dr. Friedrich Kühn (Lebenslauf), Langer, Prof. Walter Schätzel (Lebenslauf), Schmitz, Dozent Dr. Adolf Schüle, Doz. Dr. Stödter (Hamburg/Lebenslauf), Dr. von Wrochem. - Prof. Curt Rühland (1. Apr. 1937 - 31. März 1942), dabei: Vorschläge für Nachfolge: Doz. Dr. Rolf Stödter (Hamburg/Lebenslauf), a.o. Prof. Viktor Böhmert (Kiel/Lebenslauf), Doz. Dr. Günther Küchenhoff (Breslau); Anfragen und Vorschläge für Vertretung: Doz. Dr. Hans Schneider, Doz. Dr. Poppitz (Leipzig), Doz. Dr. Friedrich Klein (Frankfurt/Main), Dr. Lohmann (Heidelberg).
Band: Bd 1
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.