Gerhard, Bischof von Pomesanien, transsumiert durch die Notare Johannes Rosener de Sorau und Caspar Satoris de Eylau die Urkunde des Papstes Martin V. von 1420 September 1 (Regis pacifici), in der der bis zum 29. September laufende Waffenstillstand zwischen dem Deutschen Orden und Polen bis zum 13. Juli 1421 mit der Maßgabe verlängert wird, dass beide Parteien ihre Klagepunkte bis Weihnachten 1420 vorlegen sollen, worauf der Papst diese bis Ostern 1421 entscheiden werde.
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Gerhard, Bischof von Pomesanien, transsumiert durch die Notare Johannes Rosener de Sorau und Caspar Satoris de Eylau die Urkunde des Papstes Martin V. von 1420 September 1 (Regis pacifici), in der der bis zum 29. September laufende Waffenstillstand zwischen dem Deutschen Orden und Polen bis zum 13. Juli 1421 mit der Maßgabe verlängert wird, dass beide Parteien ihre Klagepunkte bis Weihnachten 1420 vorlegen sollen, worauf der Papst diese bis Ostern 1421 entscheiden werde.
XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 10, Nr. 11
Papsturkunden, Nr. 381
XX. HA, Perg.-Urkk. Pergamenturkunden
Pergamenturkunden >> 01 Papst- und Konzilsurkunden (Schieblade 1-18)
1421 Mai 10
Archivale
Die Staatsverträge des Deutschen Ordens im 15. Jahrhundert, Bd. 1, hrsg. von Erich Weise, Marburg 1970, Nr. 145. - Hubatsch/Joachim, Regesta II, Nr. 4529.
Verweis: Die inserierte Urkunde ist in einem weiteren Transsumpt von 1420 Dezember 2 überliefert (XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 10, Nr. 13)
Verweis: Die inserierte Urkunde ist in einem weiteren Transsumpt von 1420 Dezember 2 überliefert (XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 10, Nr. 13)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:35 MESZ