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Die Kirchen- und Pfarreilehngüter zu Burbach
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Regierung Arnsberg II A VI 1C1 22, Regierung Arnsberg II A VI 1C1 23
E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 3. (Ober-) Konsistorium mit Geistlichem und Ehegericht >> 3.3. Kirchspiel Burbach
1773-1814
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen der Landesregierung zu Dillenburg, dem dortigen Konsistorium und dem Pfarrern zu Burbach wegen der Kompetenz der Burbacher Pfarreien (1803-1804); Einholung von Informationen seitens des Konsistoriums über Pfarreinkünfte und den Erwerb und Verkauf von Kirchengütern, mit Berichten des Amtsvogts und Pfarrers zu Burbach und Spezifikationen (1773); Rechnungen der Kirchen- und Armenzinsen zu Burbach der Jahre 1771-1772 Klärung der Frage, ob die Burbacher geistlichen Lehengüter Temporallehen seien (1773); Streit zwischen dem Pfarrer Bartmann zu Burbach und einigen Mühleninteressenten zu Burbach wegen der Defraudation der Molterlieferung (1787-1788); Korrespondenzen wegen des Gesuchs des Engelbert Thomas zu Burbach um Erlaubnis des Abzugs der ehemals zum Glasnerischen Haus gehörenden Lehngüter und deren Übertragung zu den seinigen bzw. um Erteilung eines Konsenses zur Trennung der Kirchen- und Pfarrgüter von dem seiner Frau zustehenden Wohnhaus (1789); Korrespondenzen wegen der Supplik der Witwe des Johann Philipp Klein zu Burbach wegen der Verteilung des im Besitz befindlichen Pfarrlehns (1790-1791); Korrespondenzen wegen der Supplik des Henrich Gottfried Diehl zu Burbach wegen der von seinen Schwägern vorhabenden Zerstreuung der zu seinem Haus gehörenden Lehngüter (1790-1791); Korrespondenzen wegen des Gesuchs des Wagners Johann Philipp Sauer zu Burbach um Genehmigung des Tauschs eines Lehnguts (1799); Korrespondenzen wegen des Gesuchs des Ludwig Henrich Löher zu Burbach und später seiner Witwe um Überlassung eines Pfarrlehns (1802-1803); Auszug aus den Lagerbüchern von 1740 und 1768 betreffend die Übertragung der Hofstelle des Johann Engelbert Diehl an Ludwig Henrich Löhers Haus nebst dazugehörenden Lehngütern; Einholung von Informationen über die Burbacher Junkerlehngüter (1803); Bericht der Oberförsterei Haiger über die zur zweiten Pfarrei in Burbach gehörende, in der Gemarkung Wahlbach liegende und von neun Interessenten zu Wahlbach und Burbach in Erblehen befindliche Hauberge (1806); Inaugenscheinnahme der zu konsolidierenden Hauberge in Wilden, Gilsbach und Wilnsdorf (1804); Bericht des Amtmanns Krumm zu Burbach über eine Berechnung herrschaftlicher Sporteln und Manutenenzgelder gegen sein eigenes Guthaben (1814); Ablösung verschiedener Grundzinsposten an die Kirche, die erste und zweite Pfarrei zu Burbach (1814); Einholung von Informationen über das so genannte Jägerlehngut der Kirche zu Burbach (1814). Korrespondenten u.a.: Pfarrer Dapping (Burbach), Pfarrer Tilemann (Frohnhausen), Pfarrer Otterbein (Burbach), Spanknabe (Dillenburg), Amtsvogt Hofmann (Burbach), Inspektor Arnold (Herborn), Wörner (Burbach), Pfarrer Bartmann (Burbach), von Preuschen (Dillenburg), von Neufrille (Dillenburg), Vorsteher Johann Henrich Schreiber (Burbach), Westerburg (Dillenburg), Oberförster Klein (Haiger), Geschworener Henrich Wilhelm Grau (Wahlbach), Amtmann Krumm (Burbach), Canstein (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.