Biblia. Das ist, Die gantze Heylige Schrifft Teutsch. Sampt einem Register, vnd schönen Figuren. David Zephelius und Johannes Rasch, Frankfurt 1563. AT: 351 Blätter; Propheten: 240 Blätter; NT: 410 Blätter. 38x26x12,5
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0380
169. Bibeln
Bibeln
1563 [VD 16]
Enthält: Leder mit Holzdeckel, Rotschnitt; Porträt des Pfalzgrafen Ottheinrich und dessen Devisen: "Mit der Zeit; Mein Hoffnung steht zu Gott"; vier Eckbeschläge aus Messing.
Günter Baumann, Rhodt, ermittelte die Besitzgeschichte (s. Beschreibung bei der Bibel im Karton): Die Bibel war im Eigentum der Familie Frick in Landau und kam durch Heirat um 1900 in das Eigentum der Familie Guth (Philipp Guth), Rhodt unter Rietburg. Philipp Guth war den Großvater von Hilda Müller, Rhodt, die die Bibel dem Zentralarchiv am 20.12.2016 übergab.
Gegenüber dem Titelblatt zum NT zwei handschriftliche Notizen.
1. Einschlagen eines Blitzes in den Kirchturm mit anschließendem Brand, der mit "Müllig" [=Milch] gelöscht wurde, gesehen von Johann Jacob Wolff, 24. Juni 1739.
2. Friedensschluss zwischen dem König von Frankreich und Navarra und dem Kaiser des Römischen Reiches mit allen Kurfürsten; der Friedensschluss wurde am 14. Juni 1739 in Landau mit Trompeten öffentlich verkündet. Der Eintrag ist unterschrieben von Johann Leonhardt Wolff.
In der Bibel befand sich ein Patenbrief von Anna Barbara Frick vom 27. April 1783, der in die Sammlung Volksfrömmigkeit übernommen wurde.
Günter Baumann, Rhodt, ermittelte die Besitzgeschichte (s. Beschreibung bei der Bibel im Karton): Die Bibel war im Eigentum der Familie Frick in Landau und kam durch Heirat um 1900 in das Eigentum der Familie Guth (Philipp Guth), Rhodt unter Rietburg. Philipp Guth war den Großvater von Hilda Müller, Rhodt, die die Bibel dem Zentralarchiv am 20.12.2016 übergab.
Gegenüber dem Titelblatt zum NT zwei handschriftliche Notizen.
1. Einschlagen eines Blitzes in den Kirchturm mit anschließendem Brand, der mit "Müllig" [=Milch] gelöscht wurde, gesehen von Johann Jacob Wolff, 24. Juni 1739.
2. Friedensschluss zwischen dem König von Frankreich und Navarra und dem Kaiser des Römischen Reiches mit allen Kurfürsten; der Friedensschluss wurde am 14. Juni 1739 in Landau mit Trompeten öffentlich verkündet. Der Eintrag ist unterschrieben von Johann Leonhardt Wolff.
In der Bibel befand sich ein Patenbrief von Anna Barbara Frick vom 27. April 1783, der in die Sammlung Volksfrömmigkeit übernommen wurde.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
04.06.2025, 10:05 MESZ