Kläger: Johann Andreas Strodt als Kurator der Catharina Müller, Witwe des Ernst Gottlieb Müller, und Jacob Schäffer, namens seiner Frau Margaretha, geb. Müller, sämtlich als Erben des Ernst Gottlieb Müller, Kaufmann in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Hieronymus Vorcken, Kaufmann in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zurückbehaltungsrecht und Deponierung von Geldern trotz Immobilien- und Kaufmannsgüterbesitz in einem Streit um eine Forderung des Beklagten in Höhe von 4325 Mark Banko; Kläger-Einrede der Gegenforderung
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Kläger: Johann Andreas Strodt als Kurator der Catharina Müller, Witwe des Ernst Gottlieb Müller, und Jacob Schäffer, namens seiner Frau Margaretha, geb. Müller, sämtlich als Erben des Ernst Gottlieb Müller, Kaufmann in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Hieronymus Vorcken, Kaufmann in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zurückbehaltungsrecht und Deponierung von Geldern trotz Immobilien- und Kaufmannsgüterbesitz in einem Streit um eine Forderung des Beklagten in Höhe von 4325 Mark Banko; Kläger-Einrede der Gegenforderung
211-2_M 85
M 4140
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> M
1724-1731(1739)
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Wilhelm Maximilian Brack.- Instanzen: 1. Obergericht 1736-1639. 2. Reichskammergericht (1739).- Darin: Vertrag von 1725 zwischen dem Beklagten, Ernst Gottlieb Müller und Caspar Heydeck über eine Handlungsgesellschaft zur Kufpergewinnung sowie Schlussbilanz von 1728 dieser Compagnie und Aufstellungen über die gegenseitigen Schulden 1724-1731.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11273 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ