Kläger: Rat der Stadt Lübeck, Beklagter: Herzog Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Bernhard Henning, Streitgegenstand: Streit um die Störung im Besitz der Jurisdiktion zu Mölln insbesondere durch die Inhaftierung des Möllner Bürgermeisters Johann Köhn zu Ratzeburg trotz angebotener Kaution
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LASH, Abt. 390 Nr. 247
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1681
Enthält: RKG 1681; Lauenburgische Kanzlei-Akten über diesen Streit 1678-1681, Prozesskostenaufstellung, Briefe des Heinrich Scheve zu Mölln, Dokumente über den Streit der Möllner Bürgerschaft, u. a. Christoph Möllinck (Möllheng), Johann Vogt, Andreas Henke und ihres Anwalts Joachim Christoph Klopstock zu Ratzeburg, mit dem Möllner Rat und mit Johann Köhn (Steuerfragen, Supplik der Bürgerschaft mit Forderung nach Eröffnung eines Kriminalprozesses gegen Johann Köhn, Aktenstücke aus der Appellation der siebzehn Zünfte und Ämter der Stadt Mölln, Kaiserlicher Schutz- und Schirmbrief)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 591, 278
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:50 MEZ