DSHI 100 Keller, Karl (Bestand)
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Dokumentesammlung des Herder-Instituts [Isil-Code DE-1988] (Archivtektonik) >> DSHI 100 Personenarchive
1906-1939
Bestandsbeschreibung:
Keller, Karl Alexander
(12.) 24.08.1868-31.07.1939
Geistlicher und Politiker
Bestandsbildner: 1890-1894 Studium in Dorpat. 1896-1904 Pastor (Kandau), Gefängnisprediger, Stadtvikar (Riga); 1904-1920 Rektor und Pastor in Riga (Diakonissenhaus, Dom, St. Peter); 1918-1920 deutscher Vertreter im Lettischen Volksrat, 1920-1922 deutscher Abgeordneter in der Konstituante, 1922-1928 und 1933-1934 in der Saeima (Parlament). 1920-1928 Chef des Deutschen Bildungswesens; Vorstandsmitglied der Deutsch-Baltischen Demokratischen Partei, Schriftleiter der ”Rigaschen Rundschau”, seit 1930 Vorsitzender der Herder-Gesellschaft.
Bestandsbeschreibung: Personalpapiere 1925-1939; berufliche und politische Laufbahn 1906-1934; Ziele der lettischen Partei um 1917; Predigten, Grabreden, Traureden 1915-1934; Reden zu Schul- und Kulturfragen 1920-1935; Aufsatz: Die deutsche Parlamentsfraktion in Lettland 1919-1934; Rücktritt als Chef der Bildungsverwaltung 1928; Jahresfeiern von Herder-Gesellschaft und Herder-Institut Riga 1936, 1938. Gedächtnisaufsatz von E. Masing für den Petersburger Generalsuperintendenten P. G. Pingoud (1915).
Literatur: Mads Ole Balling: Von Reval bis Bukarest, S. 145; DBBL, S. 367 f.; Die evangelischen Prediger Livlands, S. 291; Hans von Rimscha: Ein Politiker - Karl Keller, in: Fraternitas Rigensis. 1823-1973. Rückschau und Ausblick. Eine Gedenkschrift anläßlich des 150. Jubiläums. Hrsg. von Tom von Wichert. (München) 1974, S. 54-56.
Keller, Karl Alexander
(12.) 24.08.1868-31.07.1939
Geistlicher und Politiker
Bestandsbildner: 1890-1894 Studium in Dorpat. 1896-1904 Pastor (Kandau), Gefängnisprediger, Stadtvikar (Riga); 1904-1920 Rektor und Pastor in Riga (Diakonissenhaus, Dom, St. Peter); 1918-1920 deutscher Vertreter im Lettischen Volksrat, 1920-1922 deutscher Abgeordneter in der Konstituante, 1922-1928 und 1933-1934 in der Saeima (Parlament). 1920-1928 Chef des Deutschen Bildungswesens; Vorstandsmitglied der Deutsch-Baltischen Demokratischen Partei, Schriftleiter der ”Rigaschen Rundschau”, seit 1930 Vorsitzender der Herder-Gesellschaft.
Bestandsbeschreibung: Personalpapiere 1925-1939; berufliche und politische Laufbahn 1906-1934; Ziele der lettischen Partei um 1917; Predigten, Grabreden, Traureden 1915-1934; Reden zu Schul- und Kulturfragen 1920-1935; Aufsatz: Die deutsche Parlamentsfraktion in Lettland 1919-1934; Rücktritt als Chef der Bildungsverwaltung 1928; Jahresfeiern von Herder-Gesellschaft und Herder-Institut Riga 1936, 1938. Gedächtnisaufsatz von E. Masing für den Petersburger Generalsuperintendenten P. G. Pingoud (1915).
Literatur: Mads Ole Balling: Von Reval bis Bukarest, S. 145; DBBL, S. 367 f.; Die evangelischen Prediger Livlands, S. 291; Hans von Rimscha: Ein Politiker - Karl Keller, in: Fraternitas Rigensis. 1823-1973. Rückschau und Ausblick. Eine Gedenkschrift anläßlich des 150. Jubiläums. Hrsg. von Tom von Wichert. (München) 1974, S. 54-56.
Keller, Karl Alexander
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.02.2026, 15:26 MEZ