Dietherich Burghoff, Gograf, Clemens Johanvahr, Dietherich Ronckhauß, Degenhardt Gertmann und Adolf Gruber, sowie die sämtlichen Schöffen des Gogerichts Attendorn immittieren den Daniel Klein aus Eckenhagen durch seinen Prokurator Hans Bockh in die ihm durch den eingereichten Vertrag vom 4.11.1623 für seine Forderung von 60 Rtl. an Degenhardt auf der Weusten von diesem unterpfändeten 3 Fuder Heu aus der Wiese auf dem Oel. Der Vertrag war durch den Gogerichtsschreiber Joannes Goeßmann protokolliert worden, für die Einwilligung der Ehefrau des Schuldners hatte Wilhelm Flam gebürgt. Die Immission erfolgt durch den Gerichtsfronen Ebert Bergendhall am 13.7.1624. Am 29.1.1625 werden die Heufuder auf je 22 Rtl. geschätzt, dazu die Unkosten berechnet. Siegel des Gogerichts und Unterschrift des Gerichtsschreibers.
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Dietherich Burghoff, Gograf, Clemens Johanvahr, Dietherich Ronckhauß, Degenhardt Gertmann und Adolf Gruber, sowie die sämtlichen Schöffen des Gogerichts Attendorn immittieren den Daniel Klein aus Eckenhagen durch seinen Prokurator Hans Bockh in die ihm durch den eingereichten Vertrag vom 4.11.1623 für seine Forderung von 60 Rtl. an Degenhardt auf der Weusten von diesem unterpfändeten 3 Fuder Heu aus der Wiese auf dem Oel. Der Vertrag war durch den Gogerichtsschreiber Joannes Goeßmann protokolliert worden, für die Einwilligung der Ehefrau des Schuldners hatte Wilhelm Flam gebürgt. Die Immission erfolgt durch den Gerichtsfronen Ebert Bergendhall am 13.7.1624. Am 29.1.1625 werden die Heufuder auf je 22 Rtl. geschätzt, dazu die Unkosten berechnet. Siegel des Gogerichts und Unterschrift des Gerichtsschreibers.
A 107u, 338
A 107u Kloster Ewig - Urkunden
Kloster Ewig - Urkunden >> 6. 1601 bis 1650
1624 Juni 28 - 1625 Januar 29
Vermerke: Urschr., Pap., auf Papier aufgedrücktes Siegel. 8. 3. 1625 tritt der Gläubiger seine Forderung an den Gografen ab und der Schuldner erkennt am gleichen Tage seine Verpflichtungen ihm gegenüber an
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:31 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Ewig (Tektonik)
- Kloster Ewig / Urkunden (Bestand)
- 6. 1601 bis 1650 (Gliederung)