1.) Burg und Stadt Steinau an der Straße [Stadt, Main-Kinzig-Kr.]; 2.) die Kollatur des Frühmesse-Altars in der Stadtpfarrkirche zu Steinau an der...
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Urk. 14, 271
A I u, Fulda sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Fuldische Lehen Brieffe, Nr. 6
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Passivlehen >> Fulda, Kloster >> 1700-1799
1790 September 29
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Burg und Stadt Steinau an der Straße [Stadt, Main-Kinzig-Kr.]; 2.) die Kollatur des Frühmesse-Altars in der Stadtpfarrkirche zu Steinau an der Straße; 3.) das Dorf Trais [Stadtteil von Münzenberg, Wetteraukr.] bei Münzenberg und was dazu gehört; 4.) 18 Achtel Weizen-Gült zu Reichelsheim [heute Reichelsheim in der Wetterau, Stadt, Wetteraukr.], gelegen bei Bingenheim. Die Lehen waren nach dem Tod des Johann Reinhard [III.] Grafen von Hanau heimgefallen und werden laut des ehemals zwischen den Grafen von Hanau und den Landgrafen von Hessen-Kassel geschlossenen Erbvertrags vom Kloster Fulda an die Landgrafen von Hessen-Kassel zu Mannlehen vergeben.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Jakob Sigmund von Schmerfeld, Regierungsrat, als Bevollmächtigter
Vermerke (Urkunde): Siegler: Jakob Sigmund von Schmerfeld, Regierungsrat, als Bevollmächtigter
Belehnte/r: Wilhelm [IX.] Landgraf von Hessen[-Kassel] für sich und seinen Sohn, Wilhelm [II.] Prinz [später Kurfürst] von Hessen[-Kassel], seine Brüder Karl Landgraf von Hessen[-Kassel] und Friedrich Landgraf von Hessen[-Kassel], und seine Vettern Wilhelm Landgraf von Hessen[-Philippsthal] und Adolf Landgraf von Hessen[-Philippsthal-Barchfeld]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ